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Wigald Boning feiert 1000 Badetage: Einmalige Abenteuer in Fürth!

Wigald Boning, der 58-jährige Comedian und Moderator, hat einen bemerkenswerten Meilenstein erreicht: Er feierte seinen 1000. Badetag in Folge. Der vielseitige Unterhalter badet seit mehreren Jahren täglich in deutschen Gewässern und hat damit nicht nur seine Leidenschaft für das Schwimmen dokumentiert, sondern auch das Interesse vieler Menschen geweckt. Der 998. Badetag fand in Fürth statt, wo Boning eine Stadtführung auf seine eigene, humorvolle Art gestaltete.

Während dieser Führung erklärte er, dass das Rathaus von Fürth angeblich einer Zigarrenspitze ähnele. Diese Aussage stellte sich jedoch als inkorrekt heraus, da das Gebäude dem Palazzo Vecchio in Florenz nachempfunden ist. Boning besuchte zudem das Geburtshaus von Henry Kissinger, der in Fürth zur Welt kam. Vor seinem 1000. Badetag plante er, sich in die Rednitz zu stürzen, wobei er darauf hinwies, dass dies „auf eigene Gefahr“ geschehe. Dies geschah im Rahmen eines erlebnisreichen Tages, an dem er zudem vorsichtshalber betonte, dass er am Abend noch auf der Bühne stehen würde. Bonings Beitrag über seine Tour durch Fürth erhielt über 6000 Likes.

Henry Kissinger und seine Verbindung zu Fürth

Parallel zu Wigald Bonings Badetag wird im Ludwig Erhard Zentrum (LEZ) in Fürth eine Sonderausstellung zu Henry A. Kissinger präsentiert. Kissinger, der vor einem Jahrhundert in Fürth geboren wurde, verstarb kürzlich. Evi Kurz, die Vorstandsvorsitzende der Stiftung Ludwig-Erhard-Haus und Leiterin des LEZ, teilte in einem Interview bemerkenswerte Einblicke in Kissingers letzten Besuch in Fürth, wo er seinen 100. Geburtstag feierte—eine Feier, die für viele unerwartet kam.

Kissinger zeigte sich bei seinem letzten Besuch tief berührt und äußerte seine Dankbarkeit in persönlichen Gesprächen. Er plante, sein Jubiläum in Fürth zu feiern, um seine Verbundenheit mit seiner Heimatstadt und seiner Familie zu demonstrieren. Kissingers Familie war während der NS-Zeit gezwungen, Deutschland zu verlassen; sein Vater war als Lehrer am Mädchenlyzeum tätig. Als Fürsprecher Deutschlands setzte er sich für Frieden und Versöhnung ein. Evi Kurz produzierte zudem den Film „Die Kissinger-Saga: Walter und Henry Kissinger. Zwei Brüder aus Fürth“, wodurch sie ihre eigene Filmfirma gründete.

Die Sonderausstellung im LEZ zeigt persönliche Gegenstände der Familie Kissinger, darunter Ölporträts, Dokumente, Fotos und Erinnerungsstücke, die während der Flucht aus Fürth mitgenommen wurden. Ein besonderes Exponat ist die Original-Passagierliste der „Île de France“, mit der die Familie in die USA reiste. Öffentliche Führungen der Ausstellung sind für den 12. April 2024 um 16:30 Uhr und den 14. April 2024 um 15:00 Uhr geplant.