
Ursula von der Leyen kündigt entschlossene Reaktion der EU auf Trumps Zölle an!
Die Europäische Union steht bereit, sich gegen die drohenden Zölle von US-Präsident Donald Trump zur Wehr zu setzen! Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, hat ein „starkes Konzept“ zur Vergeltung angekündigt. Doch die EU setzt auf eine friedliche Lösung durch Verhandlungen.
Inmitten der angespannten Handelslage äußerte von der Leyen ihre Enttäuschung über die aggressiven Handelsmaßnahmen der USA. „Die Europäer sind zutiefst entmutigt von den Handelsangriffen, die aus den USA kommen“, erklärte sie vor dem Europäischen Parlament.
Die EU ist bereit!
„Lassen Sie mich klarstellen: Europa hat diese Konfrontation nicht begonnen, und wir halten sie für falsch. Aber wir haben alles, was wir brauchen, um unsere Bürger und unseren Wohlstand zu schützen“, betonte von der Leyen. Sie versicherte, dass die EU über den größten Binnenmarkt der Welt verfügt und bereit ist, ihre Interessen und Werte zu verteidigen.
„Tarife sind Steuern, die die Menschen zahlen müssen“, warnte sie. „Diese Zölle werden die Amerikaner bei ihren Lebensmitteln und Medikamenten belasten. Sie treiben die Inflation an, genau das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollen!“
Die EU ist offen für Verhandlungen mit Washington, aber von der Leyen machte deutlich: „Wir verhandeln aus einer Position der Stärke und werden gegebenenfalls feste Gegenmaßnahmen ergreifen. Alle Instrumente liegen auf dem Tisch!“
Trumps drohende Zölle und ihre Folgen
Die Situation spitzt sich zu, denn Trump plant für den 2. April die größte Zollerhöhung, die er als „Tag der Befreiung“ bezeichnet hat. Diese Maßnahmen haben bereits die Aktienmärkte erschüttert und Spannungen mit engen Verbündeten wie Brüssel geschürt.
Insbesondere die 25-prozentigen Zölle auf Autos und Fahrzeugteile könnten der europäischen Wirtschaft erheblichen Schaden zufügen. Die Autoindustrie, die fast 14 Millionen Menschen in Europa beschäftigt, steht vor einer ernsten Bedrohung, wenn diese Zölle am Donnerstag in Kraft treten.
Bereits seit dem letzten Monat zahlen EU-Exporteure 25 Prozent Zölle auf Stahl und Aluminium, was die EU dazu veranlasste, Gegenmaßnahmen im Wert von 26 Milliarden Euro auf US-Waren anzukündigen.
Trump hat in der vergangenen Woche erneut betont, dass andere Länder die USA „ausnehmen“. Er stellte klar, dass die Zölle für „alle Länder“ gelten werden, was die Hoffnungen auf eine gezielte Ansprache bestimmter Handelspartner dämpft.