
Die Veröffentlichung der „Travel Risk Map 2025“ durch A3M hat aktuelle Risiken für Reiseziele weltweit bewertet. Diese Karte zeigt eine Klassifizierung der Länder von sehr geringem Risiko (hellgrün) bis zu starkem Risiko (rot).
Deutschland wurde auf der Karte hellgrün eingestuft und befindet sich somit auf einer Stufe mit Ländern wie Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Botswana, Namibia und Marokko. Dunkelgrün sind Länder wie Kanada, Norwegen, Finnland und Island, die als sehr sicher gelten. Im Gegensatz dazu sind dunkelrote Länder oft Kriegsgebiete oder stark von Armut betroffen, darunter die Ukraine, Iran, Irak, Syrien, Afghanistan sowie Zentralafrika und Myanmar. Georgien weist orange markierte Regionen aufgrund von Unruhen nach den Parlamentswahlen auf, während Mexiko aufgrund von Klankriminalität und Territorialkämpfen als hochriskant gilt.
Risikokategorisierung und Sicherheitslage
In Europa sind die meisten Länder als grün eingestuft, wobei dunkelgrün als sehr sicher gilt. Die Risikokategorisierung erfolgt in fünf Stufen:
- Dunkelgrün: sehr geringes Risiko, keine Einschränkungen.
- Hellgrün: geringes Risiko, wenige Einschränkungen.
- Gelb: erhöhtes Risiko, ohne weitreichende Vorkehrungen bereisbar.
- Orange: hohes Risiko, größere Einschränkungen erforderlich.
- Rot: sehr hohes Risiko, umfassende Vorkehrungen nötig.
Besonders hervorzuheben ist, dass die Rankings von International SOS und A3M in der „Risk Map“ ebenfalls bestätigen, dass Sicherheitsrisiken weltweit nicht gesenkt wurden und keine Länder mit besserer Einstufung in Sicht sind. In der Risikoklassifikation sind Länder wie Libyen, Somalia, Südsudan, die Zentralafrikanische Republik, Afghanistan, Jemen, Irak und Syrien als extrem hohes Risiko eingestuft. Die Ukraine gilt seit 2022 als extrem unsicher und ist damit ebenso in dieser Kategorie vertreten.
Die höchsten Risikostufen finden sich in nahezu 50 Ländern, darunter Mali, Burkina Faso, Nigeria, Äthiopien, Sudan, die Demokratische Republik Kongo, Myanmar, Pakistan, Papua-Neuguinea, Venezuela, Honduras und Haiti. Neuere Konflikte haben die Risikoeinstufungen für den Sudan und den Libanon erhöht.
Im Vergleich zu 2024 verzeichnen einige Länder Verbesserungen. Die Top-5 der Länder mit den größten Verbesserungen sind Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Kosovo und Moldau. Auf der anderen Seite zählen Bolivien, Haiti, Iran, Libanon und Mexiko zu den größten Verlierern.
Zusätzlich zeigen Naturkatastrophen, wie Hitzewellen und Waldbrände in Südeuropa sowie starke Regenfälle und Brände in Los Angeles, eine zunehmende Bedeutung im Kontext der Reisewarnungen.
Die detaillierten Berichte zu den Risikoeinstufungen und der Sicherheit von Reiseziele finden sich bei [Merkur](https://www.merkur.de/welt/risiko-karte-fuer-urlauber-2025-deutschland-wie-marokko-geheimtipp-und-paradies-sind-abgerutscht-93510102.html) sowie [Reisereporter](https://www.reisereporter.de/reisenews/reisesicherheit/risk-map-2025-das-sind-die-sichersten-und-gefaehrlichsten-reiseziele-D3ZUIC3DB5FGNCF2KJA4VLOBRU.html).