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Am 26. Februar 2025 fand die Zeremonie des 41. Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ in Bad Kissingen statt. Über 400 Gäste waren von der Region Mainfranken GmbH eingeladen, um die Veranstaltung zu besuchen, die in der Change Hall of the Regent Construction stattfand. Anwesend waren unter anderem der Bezirksverwalter Thomas Bold, die Geschäftsführerin Bettina Gardenne sowie Ministerialvertreter Dr. Robert Christoph und Heiko Brückner von der Regierung von Unterfranken.
Im Rahmen des Wettbewerbs wurden die Gewinner-Zertifikate an die Preisträger überreicht. Der Wettbewerbsmodus umfasste zwei Alterskategorien: „Jugend Research Junior“ für Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen und die Kategorie „Jugendforschung“ für Jugendliche im Alter von 15 bis 21 Jahren. Projekte in verschiedenen Disziplinen, darunter die Welt der Arbeit, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technologie, wurden von einer Jury aus Vertretern von Schulen, Universitäten und der Wirtschaft bewertet.
Preisträger und Projekte
Die Gewinner in der Kategorie „Jugend Research Junior“ präsentierten innovative Projekte zu Themen wie AI Medicheck, das die Tablet-Erkennung betrifft, und der „Bestäuberpalast“ im Bereich Biologie. Im Fach Chemie wurde die Untersuchung des Retrogradationsprozesses ausgezeichnet, während technologische Ansätze durch einen automatischen Löschroboter vertreten waren. Besonders hervorzuheben ist das Projekt zur Physik, das den Titel „Warum friert der Eisbär nicht ein?“ trägt und von Leander Mohadjer sowie Konstantin Reuter vom Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium präsentiert wurde. Auch mathematische Konzepte wurden durch die Volumenbestimmung eines Scutoids durch Maximilian Schäfer gewürdigt.
In der Kategorie „Jugend Research“ konnten Projekte wie der „Solarrad für die Schule 3.0“ und die „Essbare Batterie“ überzeugen. Zudem wurde ein innovative Forschung zu „grüner Elektrizität aus Pflanzen“ ausgezeichnet, sowie die Suche nach außerirdischem Leben auf Exoplaneten. Ein bemerkenswertes Projekt war die Entwicklung eines „Spider-Man“-ähnlichen Klettertechnologieansatzes von Vincent Weigl vom Kronberg-Gymnasium.
Der Wettbewerb genoss Unterstützung von zahlreichen Sponsoren, darunter Glöckle Holding GmbH, Hescuro, IHK Würzburg-Schweinfurt und viele weitere Unternehmen, die zur Förderung junger Talente beitragen. „Jugend forscht“ ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb für Technik, Mathematik und Naturwissenschaften und feiert 60 Jahre Engagement für junge Talente in diesem Bereich, wie mainfranken.org berichtet. Der nächste Wettbewerb wird am 20. und 21. Februar 2025 in der Wandelhalle im Regentenbau Bad Kissingen stattfinden.