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Am 26. Februar 2025 kam es in einem Bus in Gelsenkirchen zu einem Vorfall, bei dem eine 53-jährige Frau eine Polizistin angriff. Laut Bild.de hörte die Frau laut Musik über ihr Mobiltelefon, was die 50-jährige Busfahrerin mehrfach beanstandete. Da die Aufforderungen ignoriert wurden, versuchte die Busfahrerin, die Frau aus dem Bus zu verweisen, und alarmierte die Polizei.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, weigerte sich die Frau, den Bus zu verlassen, und ignorierte den Platzverweis. In der Folge filmte die Frau die Beamten per Videotelefonat. Die Polizei forderte sie auf, das Filmen zu unterlassen und wollte ihr das Mobiltelefon wegnehmen. In einer Eskalation schlug die Frau eine Polizistin. Nach dem Verlassen des Busses forderte sie die Herausgabe ihrer Tasche und schlug und schubste die Polizistin ein weiteres Mal. Die Polizeikräfte brachten die Frau zu Boden, fixierten sie und nahmen sie in Gewahrsam. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die Polizistin konnte ihren Dienst fortsetzen.
Ähnlicher Vorfall in Gelsenkirchen
Unabhängig von diesem Vorfall wurde am 15. Februar 2025 ein anderer Zwischenfall in Gelsenkirchen gemeldet, bei dem ein 26-jähriger Mann während einer vorläufigen Festnahme eine Polizeibeamtin angreifen wollte. Laut Presseportal.de hatte eine 23-jährige Gelsenkirchenerin die Polizei über Notruf informiert, da ihr Ex-Freund unerlaubt in ihrer Wohnung war, obwohl ein Gerichtsbeschluss ihm dies verbot. Bei seiner Ankunft fand die Polizei den Mann schlafend in der Wohnung an. Dieser war alkoholisiert und wurde vorläufig festgenommen. Während der Zuführung zum Polizeigewahrsam versuchte er, eine Polizeibeamtin die Treppe hinunter zu stoßen, konnte jedoch durch das Ergreifen seines Arms Schlimmeres verhindern. Beide stürzten, verletzten sich jedoch nicht. Der 26-Jährige wird unter anderem wegen Verstoßes gegen das Gewaltschutzgesetz sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte angezeigt.