
Robin Baghdady hat seinen Vertrag bei den SWD powervolleys Düren um ein weiteres Jahr verlängert, wie volleyballer.de berichtete. Der Geschäftsführer Tomas Kocian-Falkenbach bezeichnete ihn als „Unterschied-Spieler“. Baghdady, der sowohl einen schweizerischen als auch einen deutschen Pass besitzt, wird am Wochenende 26 Jahre alt und misst 2,05 Meter. In dieser Saison zählt er zu den besten Spielern auf seiner Position in der Bundesliga.
Nachdem Verletzungen in der Vergangenheit seine Karriere beeinträchtigt hatten, spielt Baghdady nun erstmals eine verletzungsfreie Saison. Im vergangenen Sommer arbeitete er an der Stärkung seiner körperlichen Schwachstellen. Baghdady fühlt sich wohl in Düren und schätzt das Umfeld, das Management, das Team und den Trainer.
Playoffs und Teamveränderungen
Die Playoffs stehen vor der Tür, wobei Düren als Sechster gegen den Drittplatzierten VfB Friedrichshafen spielt. Das erste Spiel findet am Sonntag um 17 Uhr auswärts statt, das Rückspiel am darauffolgenden Samstag um 18 Uhr in der Arena Kreis Düren. Bei einem 1:1 nach Siegen ist ein drittes Spiel am 2. April in Friedrichshafen angesetzt.
In dieser Saison war Baghdady einer der konstantesten Leistungsträger. Allerdings wird Robbe van de Velde Düren nach der Saison verlassen, um in Belgien zu spielen. Van de Velde kämpfte ebenfalls mit Verletzungsproblemen, hat aber zuletzt an seinem Spiel gearbeitet. Geschäftsführer Kocian-Falkenbach wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.
Zusätzlich wird auf der Webseite von SWD powervolleys darauf hingewiesen, dass Baghdady eine Bereicherung für das Team im Außenangriff darstellt. Früher spielte er für Greenyard Maaseik in Belgien und war bereits für die United Volleys Frankfurt und die Berlin Recycling Volleys in der Bundesliga aktiv. Dürens sportlicher Leiter Goswin Caro hatte Baghdady schon länger auf dem Wunschzettel.
Baghdady, der schon früh mit dem Volleyball-Sport in Berührung kam – seine Mutter Juliane war Nationalspielerin und sein Vater Jalal ein erfolgreicher Profi – debütierte mit 17 Jahren für das schweizerische Team Amriswill. Vor seinem Wechsel nach Berlin spielte er zwei Jahre für das kanadische Hochschulteam Brandon University Bobcats. Trotz seiner Größe übernimmt er Verantwortung in der Annahme und kann stark angreifen, blocken und gut aufschlagen.