
Die US-Regierung hat Maßnahmen gegen Brandstifter ergriffen, die in mehreren Fällen Tesla-Fahrzeuge und Ladestationen angegriffen haben. Justizministerin Pam Bondi gab bekannt, dass Anklagen gegen drei Männer erhoben werden, die verdächtigt werden, Molotow-Cocktails verwendet zu haben, um die Fahrzeuge in Brand zu setzen. Die möglichen Strafen für die Verdächtigen könnten zwischen 5 und 20 Jahren Haft liegen. Die Brandanschläge wurden als Protest gegen Elon Musk und seine Unterstützungsbekundungen für Präsident Donald Trump verübt. Trump selbst hatte die Gewalt gegen Tesla als inländischen Terrorismus bezeichnet und deutete an, dass die Täter möglicherweise von politisch linken Gruppen finanziert werden.
Eine umfangreiche Recherche zu ähnlichen Vorfällen zeigt, dass die Angriffe auf Tesla-Showrooms und Fahrzeuge in den USA und im Ausland zugenommen haben. Obwohl keine Verletzungen gemeldet wurden, wurden mehrere Tesla-Standorte sowie Privatfahrzeuge beschädigt. Besonders besorgniserregend ist ein Vorfall am 18. März 2025, bei dem die Polizei mehrere Fahrzeugbrände an einem Tesla-Servicezentrum in Las Vegas untersuchte. Experten für inländischen Extremismus könnten jedoch noch nicht vorhersagen, ob diese Anschläge ein langfristiges Muster bilden werden. Parallel zu diesen Vorfällen finden in Nordamerika und Europa friedliche Demonstrationen gegen Elon Musk statt.
Hintergrund der Angriffe
Zusätzlich zu den oben genannten Ereignissen wurde in Colorado eine Frau angeklagt, die in Verbindung mit Angriffen auf Tesla-Dealerships steht, während ein Mann in South Carolina für die Brandstiftung an Tesla-Ladestationen festgenommen wurde. Weiterhin kam es in Städten wie Portland, Oregon, und Seattle zu mehreren Vorfällen, darunter Schüsse auf einen Tesla-Showroom sowie Brandanschläge mit Molotow-Cocktails. In Seattle wurden zudem vier Cybertrucks in einem Tesla-Lager in Brand gesetzt. An dem Tesla-Servicezentrum in Las Vegas wurden mehrere Fahrzeuge in Brand gesetzt, wobei das Wort „resist“ an die Türen gesprüht wurde.
Elon Musk hat sich öffentlich zu den Angriffen geäußert und behauptet, dass einige davon von „linken Organisationen“ organisiert seien. Die Unterstützung aus dem Weißen Haus für Musk ist deutlich, da Vandalismusakte als „inländischer Terror“ bezeichnet wurden. Pam Bondi hat eine Untersuchung eingeleitet, um die finanziellen Hintergründe der Angriffe näher zu beleuchten. In einem weiteren Aspekt wird berichtet, dass die Preise für gebrauchte Cybertrucks seit dem Amtsantritt von Trump um fast 8 % gefallen sind. Die Beliebtheit von Tesla bei progressiven Wählern hat sich unter Musk, der sich zunehmend mit der politischen Rechten identifiziert, verändert, was dazu führt, dass einige Tesla-Autobesitzer Aufkleber verwenden, um sich von der derzeitigen Stigmatisierung ihrer Fahrzeuge zu distanzieren.