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Weinheim blüht auf: Ehrenamtliche revitalize Ruine Windeck!

In Weinheim haben freiwillige Helfer des Vereins „Blühende Bergstraße“ am vergangenen Samstag ein Grundstück in der Nähe der Ruine Windeck hergerichtet. Das Areal, das früher einen schönen Blick auf die Burg bot, hatte durch mangelnde Pflege an Attraktivität verloren. Beate Weis, Vorstandsmitglied des Vereins, hat das Grundstück gepachtet, um es mit Schafen und Ziegen zu beweiden und so den Arten- und Blütenreichtum zu fördern, wie MRN-News berichtete.

Zu den Arbeiten gehörte das Zurückdrängen von Brombeeren, das Befreien des Zauns am Blütenweg von Gestrüpp sowie das Abräumen von Hohlkammersteinen und anderem unpassenden Material. Ein umgestürzter Obstbaum, der von einer Waldrebe überwuchert war, wurde entfernt. Trotz weniger Helfer aufgrund von Grippeausfällen zeigte sich die Helferschar motiviert und arbeitete gut zusammen. Beate Weis versorgte die Helfer mit einem Imbiss, Apfelsaft und Apfelwein. Für die Zukunft plant der Verein das Nachpflanzen junger Obstbäume, um den Platz weiter aufzuwerten und die Landschaft zu entwickeln.

Langfristige Ziele und Gemeinschaftsinitiativen

Das Ziel des Projekts ist es, die regelmäßige Pflege durchzuführen, um eine artenreiche Wiese zu fördern. Totholz- und Reisighaufen wurden als Versteckmöglichkeiten für Tiere und Sonnenplätze für Eidechsen aufgeschichtet. Interessierte Bürger können sich beim Verein melden, um sich an den Aktionen zu beteiligen oder finanziell zu unterstützen. Kontaktinformationen sind verfügbar: Bernhard Ullrich, Tel. (06201) 2 59 58 90, E-Mail: kontakt@bluehende-bergstrasse.de, Internet: www.bluehende-bergstrasse.de.

Projekt „Blühende Bergstraße“ hat sich zudem zum Ziel gesetzt, die Kulturlandschaft an der Bergstraße zu bewahren und weiterzuentwickeln. Seit 2014 unterliegt das Projekt gewissen Veränderungen, da viele Weinberge, Obstbaumbestände und Gärten aufgegeben werden. Gründe hierfür sind unter anderem Altersgründe, Wegzug und mangelndes Interesse der Eigentümer, wie Blühende-Bergstraße.de berichtet. Der Wald breitet sich auf diesen Flächen aus, wodurch charakteristische Biotope wie Obstwiesen und Magerrasen gefährdet sind. Zu den Zielen des Projekts gehören die Förderung einer landschaftsgerechten Bewirtschaftung von Grundstücken, die Unterstützung der Grundstücksbewirtschafter sowie die Entwicklung des Blütenwegs zu einem Erlebniswanderweg.