
Ein gewaltiger Paukenschlag in der Weltwirtschaft! Am Mittwoch hat US-Präsident Donald Trump mit einem kühnen Schritt die Handelslandschaft auf den Kopf gestellt. Unter dem Motto „Befreiungstag“ setzte er massive, gegenseitige Zölle auf die Handelspartner der USA in Kraft – ein Schritt, der die globalen Märkte erschüttert und internationale Reaktionen ausgelöst hat.
Die neuen Zölle, die zwischen 10 und über 50 Prozent liegen, betreffen rund 60 Länder. Trump hat damit nicht nur große Handelsnationen wie China ins Visier genommen, sondern auch kleinere Volkswirtschaften. Die flächendeckenden 10 Prozent Zölle treten am 5. April in Kraft, während die höheren Zölle ab dem 9. April gelten. Die Reaktionen aus dem Ausland ließen nicht lange auf sich warten: Die EU und China haben bereits mit Gegenmaßnahmen gedroht, was die Gefahr eines globalen Handelskriegs in die Höhe treibt.
Die Zölle im Detail
Die Liste der betroffenen Länder ist lang und schockierend! China wird mit einem satten 54-Prozent-Zoll belegt, während Lesotho und Kambodscha mit 50 und 49 Prozent zur Kasse gebeten werden. Vietnam bleibt mit 46 Prozent nicht verschont. „Die Erhöhung der Zölle war aggressiver als erwartet“, sagt Lynn Song, Chefökonomin für China bei der niederländischen ING-Bank. „Viele hatten mit 10 bis 20 Prozent gerechnet, aber dieser Schritt könnte die großen Akteure zu Vergeltungsmaßnahmen anregen.“
Die EU wird ebenfalls mit einem 20-Prozent-Zoll belastet. Während Kanada und Mexiko von zusätzlichen Zöllen verschont bleiben, da sie bereits 25 Prozent zahlen müssen, trifft es andere Länder wie das Vereinigte Königreich, Australien und Brasilien mit den neuen 10-Prozent-Zöllen. Die Frage bleibt: Wie werden diese Länder reagieren?
Die Folgen für die US-Verbraucher
Die Auswirkungen auf die amerikanischen Verbraucher sind alarmierend! Bereits jetzt steigen die Preise für Autos, nachdem Trump am 2. April 25 Prozent Zölle auf alle Autos und Autoteile eingeführt hat. „Die erhöhten Kosten werden die gesamte Lieferkette erheblich stören und die Preise für amerikanische Verbraucher in die Höhe treiben“, warnte die Detroit Regional Chamber. Neuseelands Premierminister Christopher Luxon äußerte sich besorgt: „Das treibt die Preise für US-Verbraucher in die Höhe, erhöht die Inflation und bremst das Wachstum.“
Im Jahr 2023 importierten die USA Waren im Wert von 3 Billionen Dollar – ein Defizit von etwa 1 Billion Dollar im Vergleich zu den Exporten. Die Frage, die sich nun stellt: Wer wird letztendlich die Zeche zahlen? Die Antwort könnte für viele Amerikaner schmerzhaft sein.