
Rheinland-Pfalz präsentiert sich als starkes Ziel für Ausflügler und Touristen mit einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Laut Merkur bietet die Region nicht nur landschaftliche Schönheit, sondern auch kulturelle Höhepunkte.
Zu den Highlights zählen die beeindruckende Hängeseilbrücke Geierlay in Mörsdorf, die mit einer Länge von 360 Metern zu den längsten in Europa gehört. Auch der Holiday Park in Haßloch punktet mit einem Angebot für Jung und Alt. Für Geschichtsinteressierte ist die Porta Nigra in Trier von besonderem Interesse, da sie das besterhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen darstellt und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist.
Kulturelle und natürliche Attraktionen
Ein weiterer bedeutender Ort ist das Deutsche Eck in Koblenz, wo Rhein und Mosel aufeinandertreffen, sowie das Obere Mittelrheintal, das als beliebtes Ziel für Bahnreisende gilt. Sagenumwoben und majestätisch erhebt sich der Loreley-Felsen bei Sankt Goarshausen, während das Dahner Felsenland im Pfälzer Wald eine malerische Kulisse bietet.
Die Burg Eltz, bekannt als Inbegriff einer deutschen Ritterburg, sowie die Burg in Cochem an der Mosel ziehen mit ihrer historischen Anziehungskraft zahlreiche Besucher an. Naturfreunde sollten unbedingt den Dreimühlen-Wasserfall in der Eifel und den Laacher See in der Vulkaneifel besuchen, die beide zu den schönsten Ausflugszielen der Region zählen.
Das Land beheimatet zudem den Speyerer Dom, die größte erhaltene romanische Kirche der Welt, und die Deutsche Weinstraße, die erste Weintouristikroute Deutschlands, die sich über etwa 85 Kilometer erstreckt. Bad Ems, eine der elf Kurstädte Europas mit ihrem historischen Kurviertel und 15 Heilquellen, überzeugt mit ihrer einzigartigen Atmosphäre.
Ein weiteres kulturelles Erbe wird durch die jüdischen Sehenswürdigkeiten in Rheinland-Pfalz repräsentiert. welterbetour.de hebt hervor, dass im Mittelalter das europäische Judentum zwei große Zentren hatte: die Iberische Halbinsel und Rheinland, wo ab dem 10. Jahrhundert aschkenasische Juden lebten. Dieses kulturelle Erbe findet Ausdruck in Städten wie Speyer, Worms und Mainz, die als „SchUM“ bekannt sind und mit historischen Stätten wie der Judenhof mit Mikwe in Speyer und der gut erhaltenen Mikwe im Synagogengarten in Worms aufwarten.
In Mainz wird die traditionsreiche Geschichte der jüdischen Gemeinde deutlich, unter anderem durch die Überreste der Hauptsynagoge, die 1938 niedergebrannt wurde und 2010 durch die Neue Synagoge ersetzt wurde. Diese Orte sind nicht nur von historischer Bedeutung, sondern auch Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, das die kulturelle Vielfalt der Region widerspiegelt.