
Ein 80-jähriger Mann erlitt am Donnerstagnachmittag mittelschwere Verletzungen während einer Märzenbecherwanderung im Polenztal. Der Mann war mit einer Gruppe aus Dresden unterwegs, als er vom Wanderweg zwischen Bockmühle und Scheibenmühle stürzte. Der Sturz erfolgte über einen Steilhang, etwa 15 Meter in die Polenz. Rettungsdienst und die Freiwilligen Feuerwehren aus Heeselicht und Cunnersdorf waren schnell im Einsatz. Zudem unterstützte die Bergwacht aus Bad Schandau und Sebnitz den Einsatz mit einem gesicherten Abtransport des Verletzten. Der Patient wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus gebracht, wie Sächsische.de berichtete.
Die Vorfälle in den Bergen beschränken sich jedoch nicht nur auf diese Wanderung. In den letzten Wochen ereigneten sich mehrere schwere Unfälle in den Bergen. Am 18. März 2025 starb ein Deutscher aus Ascholding durch eine Lawine in den italienischen Alpen, während eine weitere Person aus München lebend geborgen wurde. Zuvor, am 16. März 2025, wurden bei einem Lawinenunfall am Passo di Giau bei Cortina d’Ampezzo drei Personen verschüttet, von denen zwei erlagen ihren Verletzungen. Am 15. und 16. März 2025 gab es mehrere Unfälle bei angespannter Lawinenlage, wobei eine Vielzahl von Bergsteigern in Not geriet, wie Alpin.de berichtet.