
Der Hohenzollerische Geschichtsverein hat den neuen Band 2023/24 der „Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte“ veröffentlicht, der nun in den Buchhandel erhältlich ist. Dies berichtet der Schwarzwaelder Bote.
Der neue Band umfasst insgesamt 360 Seiten, die sich mit der Regionalgeschichte von Hechingen und Sigmaringen befassen. Die acht Artikel in diesem Band thematisieren verschiedene Aspekte der regionalen Historie. Dazu gehören eine archäologische Spurensuche zu einem spätmittelalterlichen Waldbrüderhaus, die Analyse der Bisinger „Nichthuldiger“, die 1798 die Huldigung gegenüber dem Landesherrn verweigerten, und neue Erkenntnisse zur Revolution von 1848/49 im Fürstentum Hohenzollern-Hechingen.
Inhaltliche Schwerpunkte
Zu den weiteren Themen zählen die juristische Aufarbeitung der Verbrechen des KZ-Lagerführers Johannes Pauli vor einem Basler Gericht im Jahr 1953 sowie eine Würdigung von Walther Paapes Buch über den Neutemplerorden und dessen Verbindung zur Ariosophie. Edwin Ernst Weber hat eine kritische Betrachtung der Sigmaringer Erinnerungskultur verfasst und Vorschläge zur Umbenennung von Straßen eingebracht. Auch die Diskussion über die staatliche Zuordnung der Hohenzollerischen Lande vom Ende der preußischen Monarchie im Jahr 1918 bis 1922 wird behandelt.
Der Band ist im W. Kohlhammer-Verlag erschienen und wird für einen Preis von 39 Euro im Buchhandel angeboten. Interessierte können sich zusätzlich über [die Website des Hohenzollerischen Geschichtsvereins](https://www.hohenzollerischer-geschichtsverein.de/zeitschrift-f%C3%BCr-hohenzollerische-geschichte) informieren, auf der auch die Zeitschrift selbst seit 1965 an Mitglieder des Vereins ausgegeben wird und frühere Jahrgänge digital zur Verfügung stehen.