DachauFürstenfeldbruck

Bundestagswahl 2025: Rekordteilnahme und spannende Kandidatenwahl!

Am 23. Februar 2025 wird im Landkreis Fürstenfeldbruck ein neuer Bundestag gewählt. Die Bürger sind aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben, während gleichzeitig Interviews mit Direktkandidaten verschiedener Parteien, darunter AfD, CSU, Grüne, Freie Wähler, FDP, Linke und SPD, verfügbar sind. Unter den Wahlberechtigten erfreut sich die Briefwahl ungebrochener Beliebtheit, was sich auch in den Anträgen aus Germering zeigt, wo etwa 13.000 Anträge bei ungefähr 26.000 Wahlberechtigten eingegangen sind. Besonders in Türkenfeld wird ein neuer Rekord bei der Briefwahl erwartet.

Die Wahllokale schließen um 18 Uhr und gegen 17 Uhr wird bereits eine hohe Wahlbeteiligung prognostiziert. Im gesamten Landkreis sind 128.000 Wahlberechtigte registriert, hinzu kommen etwa 26.000 aus Germering. Der Landkreis Fürstenfeldbruck ist in zwei Wahlkreise unterteilt: Wahlkreis 223 Starnberg/Landsberg (einschließlich Germering) und Wahlkreis 214 Dachau/Fürstenfeldbruck (restliche Kommunen). Insgesamt sind 39 Städte, Märkte und Gemeinden aus den Landkreisen Fürstenfeldbruck und Dachau an dieser Wahl beteiligt.

Neues Wahlrecht und Auswirkungen

Die Bundestagswahl 2025 erfolgt vor dem Hintergrund einer Wahlrechtsreform, die im März 2023 beschlossen wurde und eine Reduzierung der Abgeordnetenanzahl von 733 auf 630 vorsieht. Diese Reform verändert die Gewichtung der Stimmen, da die Erststimme an Bedeutung verliert und die Zweitstimme entscheidend für die Sitzverteilung wird. Ausgleichs- und Überhangmandate werden gestrichen, was die Sitzvergabe an die Kandidaten der Landeslisten beeinflusst. Die Fünf-Prozent-Hürde bleibt bestehen, mit Ausnahmen für nationale Minderheiten.

Bei dieser Wahl treten 29 anerkannten Parteien an, nachdem der Bundeswahlausschuss insgesamt 31 politische Vereinigungen als Parteien anerkannt hat. Die konstituierende Sitzung des neuen Bundestages findet spätestens 30 Tage nach der Wahl statt, während der bisherige Kanzler geschäftsführend im Amt bleibt, bis der neue Kanzler gewählt ist. Der Bundestag wird für vier Jahre gewählt, wobei die nächste reguläre Wahl voraussichtlich im Frühjahr 2029 angesetzt ist. Diese Reformen und die damit verbundenen Veränderungen können weitreichende Auswirkungen auf die politische Landschaft haben, wie das-parlament.de berichtete.