Donau-Ries

Zugchaos zwischen Donauwörth und Nördlingen: Reisende müssen umplanen!

Die Reisenden auf der Bahnstrecke zwischen Donauwörth und Nördlingen müssen sich in den kommenden Tagen auf zahlreiche Zugausfälle einstellen. Das Eisenbahnunternehmen Arverio gab bekannt, dass ab sofort und bis Betriebsschluss am Freitagabend keine Züge auf dieser Verbindung verkehren werden. Der Grund für die Ausfälle sind kurzfristige Krankmeldungen bei Fahrdienstleitern der DB InfraGo im Stellwerk Wörnitzstein. Um die betroffenen Fahrgäste zu unterstützen, wird ein Ersatzverkehr organisiert, der im Zwei-Stunden-Takt verkehrt. Reisende werden ermutigt, Online-Medien wie den DB-Navigator oder die Webseite www.bahn.de zur Überprüfung der aktuellen Fahrpläne zu nutzen, wie die Augsburger Allgemeine berichtet.

Zukünftige Änderungen im Fahrplan

Zusätzlich zu den aktuellen Ausfällen auf der Riesbahn kündigte die BR an, dass ab dem 02. April 2024 der letzte Zug auf der Verbindung zwischen Donauwörth und Nördlingen um kurz nach fünf nachmittags abfahren wird. Der Zug um 5:20 Uhr ab Nördlingen entfällt ebenfalls, an seiner Stelle wird ein Schienenersatzverkehr per Bus eingerichtet, der jedoch doppelt so lange für die Strecke benötigt wie die Züge. Die Deutsche Bahn, die Eigentümerin der Strecke ist, hat weiterhin mit einem Mangel an Fahrdienstleitern in den Stellwerken zu kämpfen, was zu wiederholten Zugausfällen geführt hat. Besonders im Landkreis Donau-Ries ist die Situation angespannt, und der Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange (CSU) hat die Lage als „nicht hinnehmbar“ bezeichnet.