
Der US-Präsident Donald Trump hat am 5. April 2025 die Einführung einer neuen „Gold Card“ für wohlhabende Einwanderer angekündigt. Diese Karte ermöglicht es den Inhabern, ein unbegrenztes Aufenthaltsrecht in den Vereinigten Staaten zu erlangen. Der Preis für die „Gold Card“ beträgt fünf Millionen Dollar, was etwa 4,5 Millionen Euro entspricht. Trump präsentierte die Karte während eines Fluges auf der Air Force One, wo sie den Schriftzug „The Trump Card“ sowie sein Bild trägt.
Das Programm soll das bisherige Investorenvisum EB-5 ersetzen und einen direkten Weg zur US-Staatsbürgerschaft bieten. Insgesamt plant Trump den Verkauf von einer Million dieser Aufenthaltstitel, die sich an reiche Einwanderer richten, darunter auch russische Oligarchen und Personen mit besonderen Talenten. Die Kosten für das Visum könnten von Unternehmen oder wohlhabenden Einzelpersonen übernommen werden. Diese Initiative wurde von Zeit genauer beleuchtet, die berichtete, dass die „Gold Card“ in etwa zwei Wochen verfügbar sein soll.
Entlassung des NSA-Chefs
Zusätzlich zu dieser Ankündigung entließ Trump Timothy Haugh, den Chef der National Security Agency (NSA), ohne offizielle Begründung. Haugh hatte ein Jahr im Amt verbracht, und seine Stellvertreterin wird künftig eine neue Position im Verteidigungsministerium übernehmen. Diese Entscheidung wurde von den Demokraten im US-Repräsentantenhaus scharf kritisiert, die darin eine Bedrohung für die nationale Sicherheit sehen.
Am gleichen Tag kündigte Trump auch an, eine Untersuchung des Pentagons zu Verteidigungsminister Pete Hegseth einzuleiten, nachdem Inhalte aus einem geheimen Gruppenchat aufgetaucht sind. Zudem plant Trump neue Zölle, die mehrere Länder, darunter Saint-Pierre und Miquelon sowie Lesotho, stark treffen werden. Die neuen pauschalen Zölle von 10 % auf die meisten Importe in die USA sind Teil seiner Strategie, die Handelsbarrieren zu verschärfen.
Während diese politischen Ereignisse sich entfalteten, gab es auch Neuigkeiten zur App TikTok. Trump räumte dem Unternehmen eine Fristverlängerung von 75 Tagen ein, um den Verkauf des Unternehmens zu ermöglichen, nachdem ursprünglich ein Verkaufsdatum bis zum 19. Januar angesetzt war. Politiker und Experten äußern Bedenken, dass TikTok von der chinesischen Regierung für Spionage genutzt werden könnte, wie auch Focus berichtete.