
Ein Paukenschlag in Deutschland: Zum ersten Mal gibt es mehr Menschen ohne Konfession als Kirchenmitglieder! Ganze 39 Millionen Deutsche zählen zu den Konfessionslosen, während die Zahl der etablierten Kirchenmitglieder auf 38 Millionen gesunken ist. Dies sollte nicht nur die Kirchen selbst, sondern auch die gesamte Gesellschaft aufrütteln. Denn eine stabile Demokratie braucht starke Institutionen, die den Menschen Halt geben. Und gerade da hinken die Kirchen hinterher, wie die Welt berichtet.
Die zunehmende Säkularisierung lässt die Bedeutung der Kirchen schwinden. Aber sind sie wirklich nur Opfer der modernen, religionsarmen Welt? Weit gefehlt! Tatsächlich tragen sie einen erheblichen Teil zu ihrem Bedeutungsverlust selbst bei. Besonders die evangelische Kirche hat durch ihre einseitige Politisierung ihren Glaubensauftrag aus dem Blick verloren. Statt die Botschaft Jesu zu verbreiten, scheint der Fokus auf Themen wie Klimapolitik und Diversität zu liegen. Ist das wirklich der Weg, um Gläubige zu gewinnen?
Kirche in der Krise – Ein Hoffnungsträger als Spielball der Politik?
Mit ihrer lauten Stimme in politischen Debatten haben sich die Kirchen oft selbst ins Abseits manövriert. Egal, ob es um Migration, Umwelt oder den Kampf gegen rechts geht – immer ist eine linke Schlagseite spürbar. Das stößt vielen, die in der Kirche eine Heimat suchen, sauer auf. Vor allem dann, wenn diese politische Einmischung den Raum für echte Vielfalt und Toleranz zu verschließen droht. Denn was passiert mit den Gläubigen, die andere Ansichten vertreten und sich nach einem Raum der Besinnung abseits politischer Auseinandersetzungen sehnen?
Eine noch kritischere Betrachtung wird notwendig, wenn selbst die katholische Kirche, einst eng mit der CDU verbunden, diesem politischem Kurs folgt. So zum Beispiel bei ihrer gemeinsamen Kritik mit der evangelischen Kirche an den migrationspolitischen Plänen der Union. Dabei sollten die Kirchen doch durch Offenheit und Toleranz glänzen und nicht durch Parteinahme!
Hoffnung verloren?
Viele Gläubige fühlen sich von ihrer Kirche im Stich gelassen. Der einstige Zufluchtsort in schweren Zeiten scheint in politischen Diskussionen unterzugehen. Doch es ist noch nicht zu spät. Welt zufolge könnte die Kirche ihre einzigartige Rolle als neutraler Anker in Krisenzeiten zurückgewinnen, wenn sie die politische Debatte hinter sich lässt.
Es bedarf jedoch eines radikalen Umdenkens. Die Frage steht im Raum: Wird die Kirche dies schaffen oder weiter in der Bedeutungslosigkeit versinken?