
Am 8. Februar 2025 lädt der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu zu einer besonderen Veranstaltung mit dem Titel „Sie werden lachen, es geht um den Tod“ ein. Ziel der Veranstaltung ist es, einen humorvollen und bewegenden Blick auf die Themen Leben, Tod, Trauer, Sterben und Liebe zu werfen. Die Eröffnung erfolgt durch Michael Feistl, Vorstandsvorsitzender des Hospizvereins, der die Bedeutung eines offenen Umgangs mit dem Thema Tod und die wichtige Arbeit des Hospizvereins betont.
Die Darbietung des Abends wird von dem Improvisationstheater Tabutanten gestaltet, mit den Schauspielerinnen Christine G. Holzer und Simone Schmitt, die ausgebildete Improvisationstheater-Schauspielerinnen und Theaterpädagoginnen sind. Das Publikum kann sich auf einen Mix aus Humor und Tiefgang freuen, der durch interaktive Elemente geprägt ist. Dabei entstehen spontane und berührende Szenen, die die Zuschauer emotional ansprechen. Die Veranstaltung schließt mit einer Sammlung von Spenden für die Arbeit des Hospizvereins, die auf eine großzügige Spendenbereitschaft der Gäste stößt, wie [Allgäuer Zeitung](https://www.allgaeuer-zeitung.de/kaufbeuren/impro-theater-in-kaufbeuren-bei-den-tabutanten-geht-es-um-leben-und-tod-105552883) berichtete.
Fortbildung zum Umgang mit Trauer
Zusätzlich zur Veranstaltung in Kaufbeuren finden in Erfurt Multiplikator*innenschulungen zur Durchführung eines Projektunterrichts für Schüler*innen der Jahrgangstufen 9 bis 13 statt. Diese Schulung wird am Augustinerkloster Erfurt ausgerichtet und ist bereits auf Warteliste für Interessierte. Die Zielgruppe umfasst Lehrer*innen aller weiterführenden Schulformen sowie Mitarbeiter*innen aus psychosozialen Teams und der Hospizarbeit. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer bei Jugendlichen, denn die Schule wird als wichtiger Ort betrachtet, um solche Themen zu teilen und aufzuarbeiten, wie es auf der Website von [Hospiz Thüringen](https://www.hospiz-thueringen.de/courses/endlich-umgang-mit-sterben-tod-und-trauer/) beschrieben wird.
Die Inhalte der Schulung umfassen darüber hinaus Methoden zur Schaffung von Räumen für den Ausdruck von Gefühlen sowie die Vermittlung von Wissen zu den Bereichen Sterben, Tod und Trauer. Außerdem werden Reflexion der persönlichen Einstellungen, Krisenintervention und die Beratung von Schüler*innen in Trauersituationen thematisiert. Die gesamte Fortbildung wird von Kirsten Fay und Nicole Nolden geleitet und ist mit einer Gebühr von 200 Euro verbunden, die Seminarunterlagen, jedoch nicht die Übernachtung und Verpflegung umfasst.