Landau in der Pfalz

Landau blüht auf: 100 Bäume für frischen Schatten und leckere Früchte!

In Landau, Metropolregion Rhein-Neckar, wurde entlang der neuen Fahrradstraße zwischen Arzheim und Weinstraße/Ranschbach eine neue Allee gepflanzt. Rund 100 neue Bäume wurden auf beiden Seiten des Weges gesetzt. Diese Allee besteht aus Obstbäumen, Nussbäumen und Laubbäumen und soll dazu dienen, den Wirtschaftsweg, der auch von Fußgängern genutzt wird, zu verschönern.

Die Bäume werden mit ihren Blüten nicht nur die Landschaft verschönern, sondern bieten auch die Möglichkeit, dass das Obst künftig von allen Bürgerinnen und Bürgern geerntet werden kann. Zudem bieten sie Schatten und kühlen den Weg an heißen Sommertagen. Die Allee erstreckt sich über etwa 1.000 Meter und fördert die Biotopvernetzung, weshalb sie auch Lebensraum für viele Tierarten bietet. Kleinere Bäume wurden in der Nähe von Leitungen gepflanzt, während größere Exemplare dort angeordnet wurden, wo ausreichend Wurzelraum vorhanden ist. Wichtig war auch die Abstimmung mit Winzern, um die Bäume in ausreichendem Abstand zu den angrenzenden Weinbergen zu platzieren, damit die Bewirtschaftung mit dem Vollernter weiterhin möglich bleibt, wie MRN News berichtete.

Umgestaltung der Max-Brauer-Allee in Hamburg

Zugleich wird in Hamburg an der Max-Brauer-Allee ein bedeutendes Projekt zur Umgestaltung in eine Fahrradstraße nach dem „Kopenhagener Modell“ gearbeitet. Die Arbeiten haben bereits begonnen und sollen bis März 2024 dauern. Im Rahmen des Projekts werden 120 Baumstandorte behandelt. Dabei werden Baumschutzmaßnahmen in den Ausschreibungen berücksichtigt, und es sind auch Neupflanzungen möglich.

Allerdings gibt es Herausforderungen, da der Boden durch jahrelanges Parken und Versiegelung verdichtet ist. Die Stadt Hamburg verfolgt hierbei teilweise andere Ansätze. So werden bei größeren Baumaßnahmen nicht nur Bretter um Bäume gebaut, sondern auch der Boden behandelt. Zu den Maßnahmen zur Verbesserung der Standorte gehören das Absaugen, die Verwendung eines neuen Baumsubstrats und alternative Tragschichtmaterialien. Ziel dieser Maßnahmen ist es, dass Wasser vor Ort versickert und ein Gasaustausch ermöglicht wird. TFI verwendet eine Druckluftlanze zur Behandlung der Baumstandorte, um neues Substrat in den Wurzelraum einzubringen, was zu einer Bildung neuer Wurzeln, mehr Blattmasse und letztlich zur Vitalisierung der Bäume führt. Die Schaffung von mehrreihigen Baumalleen soll zudem ökologische Funktionen in Städten erfüllen, wie TFI International berichtete.