
Am 23. März 2025 wurde in Pforzheim ein mobiler Radarkasten zur Geschwindigkeitsüberwachung aufgestellt. Der Standort befindet sich in der Gesellstraße, im Stadtteil Südoststadt, und es gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Die letzte Aktualisierung dieser Informationen erfolgte um 11:16 Uhr. Es ist zu beachten, dass die Positionen der Messstellen im Verlauf des Tages variieren können oder gegebenenfalls neue Standorte hinzukommen.
In Deutschland wird die Ahndung von Geschwindigkeitsüberschreitungen durch die Straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt. Der Bußgeldkatalog gibt eine Übersicht über die Strafen, die bei Geschwindigkeitsübertretungen sowie bei Verstößen gegen Ampeln oder Abstandsregeln verhängt werden. Nach Paragraph 23 StVO ist es Fahrern nicht gestattet, Geräte zur Anzeige oder Störung von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen zu nutzen oder mitzuführen. Dies umfasst auch Radarwarner und Laserstörgeräte, deren Betrieb strafbar ist.
Rechtliche Regelungen zu Blitzer-Apps
Die Nutzung von Blitzer-Apps auf Smartphones ist in Deutschland jedoch nicht strafbar, solange diese während der Fahrt nicht aktiv genutzt werden. Blitzer-Apps sind Programme, die vor Radarfallen warnen, indem sie entweder aus Datenbanken gespeist werden oder in Echtzeit von Nutzern Infos erhalten. Zu den bekanntesten Blitzer-Apps gehören Blitzer.de und Waze, die zusätzlich Verkehrsinfos und Stauwarnungen bieten.
Dennoch gilt gemäß § 23 StVO, dass es verboten ist, während des Fahrens eine Blitzer-App zu verwenden. Das bloße Installieren der App ist jedoch erlaubt. Bei Verstößen gegen dieses Verbot drohen Bußgelder von bis zu 75 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Darüber hinaus dürfen auch Beifahrer keine Blitzer-Apps nutzen, sofern der Fahrer die Warnfunktion in Gebrauch hat. Einige Navigationsgeräte und Apps wie Google Maps zeigen ebenfalls Blitzerstandorte an; die rechtliche Situation hierzu ist jedoch unklar.
Für eine sichere und regelkonforme Nutzung im Straßenverkehr ist es ratsam, defensiv zu fahren und sich über aktuelle Verkehrsregeln informiert zu halten. Die rechtliche Lage zu Blitzer-Apps kann international variieren; in manchen Ländern sind sie erlaubt, während sie in anderen, wie beispielsweise Frankreich und der Schweiz, verboten sind. Daher wird empfohlen, auf legale Alternativen umzusteigen und sicherzustellen, dass man den Straßenverkehrsvorschriften entspricht.