
In Frankfurt (Oder) werden derzeit die Vorbereitungen zur Evakuierung eines Wohngebiets aufgrund einer Bombenentschärfung getroffen. Laut Jens-Marcel Ullrich, Beigeordneter für Katastrophenschutz, wurde die Bombe, ein 250 Kilogramm schwerer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, von Bauarbeitern entdeckt. Um den Fundort wurde ein Sperrkreis eingerichtet, der nicht betreten werden darf. Mehr als 2.000 Anwohner sind betroffen und müssen ihre Wohnungen vorübergehend verlassen.
Die Feuerwehr hat eine Einsatzleitstelle vor Ort eingerichtet, um die Situation zu koordinieren. Für jene Anwohner, die keine Unterkunft bei Verwandten oder Bekannten finden können, wurde eine Notunterkunft in der Brandenburghalle bereitgestellt. Die Evakuierung betrifft auch wichtige Einrichtungen wie ein Ärztehaus, Supermärkte, das Theater Kleist Forum und ein Mehrgenerationenhaus. Der genaue Zeitpunkt der Entschärfung ist derzeit unklar.
Details zur Bombenentschärfung
Die Evakuierung des Wohngebiets in der Innenstadt ist eine direkte Folge der Entdeckung der historischen Munition. Diese Art von Einsätzen ist nicht ungewöhnlich in Deutschland, wo immer wieder alte Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg ans Licht kommen. Die zuständigen Behörden arbeiten eng zusammen, um die Sicherheit der Anwohner während dieser kritischen Phase zu gewährleisten, wie auch der Tagesspiegel und Merkur berichteten.