Altstadt

Feuer in Eberbach: Zwei Verletzte nach Zimmerbrand in der Altstadt!

In der Eberbacher Altstadt kam es am Montagabend zu einem Zimmerbrand, der eine starke Rauchentwicklung zur Folge hatte. Der Notruf wurde um 18:42 Uhr von Markus Scheurich, einem Mitglied der SPD, abgesetzt, während er sich mit Kollegen zur Fraktionssitzung im „Roten Eber“ aufhielt. Zuvor hatte Gemeinderätin Büsra Isik ein Piepsen eines Rauchmelders aus der Küche eines gegenüberliegenden Gebäudes gehört. Jugendliche informierten die Politiker über das Problem, was schnell zu einem Einsatz der Feuerwehr führte.

Die Feuerwehr rückte mit sieben Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften an. Vor Ort stellte sich heraus, dass das Feuer, mutmaßlich durch einen technischen Defekt an einem Wasserkocher ausgelöst, von einer Bewohnerin bereits selbst gelöscht werden konnte. Die anderen Anwohner hatten das Gebäude mit Hilfe von Passanten erfolgreich verlassen. Die Feuerwehr fand das stark verrauchte Haus vor, insbesondere in der Küche und den oberen Stockwerken. Ein Atemschutztrupp überprüfte die Situation im Inneren des Gebäudes, während eine Wärmebildkamera zum Einsatz kam.

Einsatz der Feuerwehr und medizinische Betreuung

Die Nachlöschmaßnahmen waren minimal, und die Situation konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Ein Nachbargebäude wurde ebenfalls kontrolliert; hier musste die Tür aufgebrochen werden, jedoch bestand keine Gefahr einer Brandübertragung. Massive Lüftungsmaßnahmen wurden durchgeführt. Auch Gemeinderätin und Ärztin Sarah Haaß war vor Ort und überprüfte den Gesundheitszustand der beiden Bewohner. Diese wurden ins Krankenhaus gebracht, wobei bei mindestens einer Person der Verdacht auf Rauchvergiftung bestand.

Die Polizei bestätigte, dass kein Verdacht auf Straftaten besteht und keine weiteren Ermittlungen nötig sind. Zudem gab es keine strukturelle Gefahr für das betroffene Gebäude. Der Brandverlauf gilt als glimpflich, die Schadenshöhe durch die Rauchentwicklung ist jedoch noch unbekannt. Weitere Informationen zu Wohnungsbränden und deren Ursachen finden Sie auf kfv.at.

Für weiterführende Details zu dem Einsatz in Eberbach schauen Sie bitte auf rnz.de.