
Die Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft (HHLA) hat einen neuen sozialen und Veränderungstarifvertrag unterzeichnet, der die Grundlage für umfassende Effizienz- und Modernisierungsmaßnahmen bildet. Um den steigenden Anforderungen des globalen Wettbewerbs gerecht zu werden, sollen die Strukturen und Prozesse des Unternehmens künftig stärker an den Bedürfnissen der Kunden orientiert werden. Die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen kann in Kürze beginnen.
Dr. Andreas Walle von HEUKING berät die HHLA rechtlich bei diesem Transformationsprojekt. Zusammen mit der Gewerkschaft ver.di, dem Konzernbetriebsrat und anderen betrieblichen Mitbestimmungsgremien sind Tarife und Vereinbarungen abgeschlossen worden. Betont wird die langfristige Bedeutung dieser Regelungen für zukünftige Transformationsprojekte und die soziale Absicherung der Beschäftigten.
Geplante Maßnahmen zur Umstrukturierung
Ein zentraler Punkt der geplanten Veränderungen ist die terminalübergreifende Steuerung des Containerumschlags sowie der gezielte Einsatz von Mitarbeitenden an allen HHLA-Containerterminals. Um die Effizienz und Zuverlässigkeit zu steigern, sind umfassende Automatisierungsmaßnahmen vorgesehen. Diese umfassen unter anderem die Umstrukturierung und funktionale Neuausrichtung aller Containerbetriebe.
Torben Seebold, Personalvorstand und Verhandlungsführer der HHLA, hebt hervor, dass der Tarifabschluss die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und seiner Beschäftigten sichert. Gezielte Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten sind ebenfalls geplant, um eine gute Vorbereitung auf die Veränderungen zu gewährleisten.
Die intensiven Verhandlungen, die zu den Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen führten, unterstreichen die Notwendigkeit, die betriebliche Weiterentwicklung mit sozialer Absicherung zu verbinden. Auf diese Weise sollen die Herausforderungen des globalen Marktes effektiv bewältigt werden, während zugleich die Stärkung des Hamburger Hafens als bedeutenden Logistikstandort in Europa gefördert wird.