
Die deutschen Handballer stehen vor einem wichtigen Match im Viertelfinale der Weltmeisterschaft, da sie am kommenden Mittwoch in Oslo auf Portugal treffen. Portugal hat sich mit einem beeindruckenden Sieg von 46:28 gegen Chile den Gruppensieg in der Hauptrunde gesichert und gilt somit als ernstzunehmender Medaillenanwärter. Das Team hat nur beim Remis gegen Schweden Punkte liegen lassen und hat zuvor auch Gegner wie Norwegen und Spanien besiegen können.
Deutschland sicherte sich hingegen den zweiten Platz in seiner Gruppe durch einen Sieg über Italien, während der abschließende Erfolg gegen Tunesien keine Auswirkungen auf die Gruppensetzung hatte. Gruppensieger ist Dänemark, das im Viertelfinale auf Brasilien trifft. Das deutsche Team, unter der Leitung von Bundestrainer Alfred Gislason, ist auf die volle Fitness der Spieler angewiesen. Unsicher bleibt der Einsatz der erkrankten Spieler Juri Knorr, Rune Dahmke und Lukas Stutzke, ebenso steht die Frage im Raum, ob für den verletzten Franz Semper ein Ersatzspieler nachnominiert wird.
Doping-Skandal betrifft portugiesischen Spielmacher
Der portugiesische Handballverband hat den Vorfall bestätigt. Martins äußerte sich über Instagram schockiert über die Ergebnisse und betonte, dass er alles daran setzen werde, um zu beweisen, dass er die Regeln eingehalten hat. Aalborg Håndbold reagierte ebenfalls überrascht auf die Suspendierung und bestätigte, dass Martins um einen B-Test gebeten hat, um die Situation zu klären. Der Verband hat betont, dass Martins über die Jahre als ehrlicher Sportler bekannt war, und zeigt sich betroffen von dem Vorfall.
Die anstehenden Spiele versprechen spannend zu werden, insbesondere unter den jetzigen Umständen, da das deutsche Team auf einen starken Gegner trifft und der Doping-Skandal die Situation in der portugiesischen Mannschaft zusätzlich belastet.
Für weitere Informationen zu den anstehenden Spielen und dem Dopingfall lesen Sie die Berichte von Lippe Welle und Sportschau.