
Am 27. März 2025 ereignete sich ein brandgefährlicher Vorfall in Obersendling, als ein über 80-jähriger Bewohner eine brennende Matratze aus seinem Fenster warf. Die Feuerwehr wurde um 08:30 Uhr alarmiert und konnte das Feuer schnell löschen. Der verletzte Senior wurde daraufhin ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden an der Außenfassade beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache werden vom Kommissariat 13 der Polizei durchgeführt, wie die Bayerische Polizei berichtete.
In einem weiteren Vorfall kam es am selben Tag zu einem großen Brand in einem stillgelegten Betonwerk in der Geisenhausenerstraße, der gegen 22:30 Uhr von Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes entdeckt wurde. Die Feuerwehr fand die Straße bereits vollständig verraucht vor und öffnete die Hallentore mit Spezialwerkzeugen. Im Inneren brannten mehrere Paletten und Teile eines Doppeldeckerbusses. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, es waren jedoch Großlüfter notwendig, um den Rauch aus der Halle zu drücken. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Die Ermittlungen zur Brandursache werden ebenfalls vom Fachkommissariat des Polizeipräsidiums durchgeführt, wie die Süddeutsche Zeitung berichtete.
Weitere Vorfälle in München
Darüber hinaus wurden am 12. März 2025 ein staatsschutzrelevantes Delikt in Pasing sowie am 28. März 2025 ein Landfriedensbruch in Untergiesing-Harlaching an die Presse weitergegeben. In Pasing kam es zu einer Beleidigung einer 30-Jährigen, als ein unbekannter Mann versuchte, ihr Kind aus dem Kinderwagen zu nehmen. Dieser Vorfall führte zur Erstattung einer Strafanzeige am 27. März 2025. Die Täterbeschreibung lautet: 180 cm, ca. 45 Jahre alt, bayerischer Dialekt, Sonnenbrille, lange Nase und kurze Haare.
In der Fromundstraße in Untergiesing-Harlaching kam es am 28. März 2025 zu einer Schlägerei zwischen über 10 Personen, die anscheinend aus einem Konflikt zwischen Fußballmannschaftsanhängern resultierte. Während die meisten Personen das Geschehen verließen, konnten drei Anhänger festgenommen werden, die wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch angezeigt wurden. Der U-Bahnverkehr war für etwa zwei Stunden eingeschränkt.