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In der Region Nürnberger Land hat es am Freitag, dem 28. Februar 2025, gegen 4.30 Uhr, eine Geldautomatensprengung in Lauf an der Pegnitz gegeben. Wie inFranken berichtet, ist mindestens ein Täter auf der Flucht, während die Fahndung der Polizei, einschließlich des Einsatzes eines Polizeihubschraubers, erfolglos blieb. Aktuell gibt es keine Hinweise auf einen Fluchtwagen, und es ist unklar, ob Geld gestohlen wurde oder ob Videoaufnahmen der Tat existieren.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und des Landeskriminalamtes (LKA) sind im Gange. Der Tatort wurde abgesperrt, und der bei der Sprengung verwendete Sprengstoff wird untersucht. Bemerkenswert ist, dass in diesem Monat bereits eine weitere Geldautomatensprengung in Forchheim stattfand. Zudem läuft derzeit ein Prozess gegen vier Männer vor dem Landgericht Hof. Ihnen wird vorgeworfen, eine Bande gebildet zu haben, um Geldautomaten in Deutschland zu sprengen, nachdem sie bereits im März 2024 in Konradsreuth im Verdacht stehen, eine ähnliche Tat begangen zu haben.
Misslungene Sprengung in Nürnberg-Mögeldorf
Ebenfalls am Morgen des 28. Februar 2025, gab es einen weiteren Vorfall in Nürnberg-Mögeldorf. Wie BR.de berichtete, wurde ein Versuch zur Sprengung eines Geldautomaten gegen 2:00 Uhr morgens gemeldet. Ein lauter Knall und ein Feuer in einer Bankfiliale wurden festgestellt. Als die Feuerwehr eintraf, brannte es im Kassenvorraum, was als Folge einer missglückten Automatensprengung identifiziert wurde. Auch in diesem Fall blieb die Fahndung ohne Erfolg, und die Täter flohen ohne Beute.
Der Kassenvorraum erlitt durch die Detonation erhebliche Schäden, wobei die Höhe des Sachschadens bisher nicht bekannt ist. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise unter der Telefonnummer 0911 / 2112-3333.