
Am 13. März 2025 wurde in Bad Hersfeld eine mobile Radarfalleneinheit zur Geschwindigkeitsüberwachung in Hohe Luft auf der B 27, PLZ 36251, gemeldet. Diese Maßnahme, die um 08:10 Uhr dokumentiert wurde, erfolgt im Rahmen von Geschwindigkeitskontrollen, die im gesamten Stadtgebiet durchgeführt werden können.
Das Tempolimit an dieser Stelle beträgt 50 km/h. Die mobilen Blitzer dienen vorrangig der Verkehrssicherheit, da Geschwindigkeitsüberschreitungen zu Bußgeldern und Fahrverboten führen können. Die rechtlichen Grundlagen für die Maßnahmen basieren auf der Straßenverkehrsordnung (StVO) und dem Bußgeldkatalog. Neben Geschwindigkeitsüberschreitungen werden auch Abstandsverstöße und das Überfahren roter Ampeln erfasst.
Verhaltensregeln und Technik der Radarfallen
Bei der Nutzung von Blitzer-Apps und Radarwarnern während der Fahrt ist Vorsicht geboten, da diese in Deutschland verboten sind. Während Smartphone-Nutzer ihre Geräte nicht vollständig ausschalten müssen, ist es erforderlich, die Warn-Funktion in Navigations-Apps zu deaktivieren. Blitzerwarnungen im Radio sind hingegen erlaubt.
Wie die Webseite bussgeldkatalog.org berichtet, wird die Geschwindigkeit von Fahrzeugen durch Radarfalle mittels des Doppler-Effekts ermittelt. Mobile und stationäre Radarfallen sind zentrale Mittel zur Geschwindigkeitsüberwachung in Deutschland, wobei etwa 4.400 festinstallierte Radarmessgeräte im Land vorhanden sind.
Der Einsatz dieser Technologien hat das Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Verkehrserziehung zu fördern. Mobile Messgeräte sind oft weniger sichtbar und können auch Videoaufzeichnungen erstellen. In Deutschland gilt die Regel der Fahrerhaftung, weswegen bevorzugt Frontradargeräte verwendet werden. Toleranzwerte von 3 km/h bis 100 km/h sowie 3% für höhere Geschwindigkeiten beachten die tatsächliche Geschwindigkeit, bevor eine Messung als Überschreitung gilt.