Hersfeld-Rotenburg

Hilfe für alleinerziehende Mutter: Spendenaktion nach Autounfall gestartet!

Im Dezember 2024 hatte die 32-jährige Tatjana Simon aus Alheim einen schweren Autounfall, der ihr Leben und das ihrer vier kleinen Kinder (1, 4, 5 und 9 Jahre alt) nachhaltig veränderte. Simon, die seit einem Jahrzehnt an der Autoimmunerkrankung Neuromyelitis Optica leidet, war auf dem Weg ins Krankenhaus, als sie wegen einer Lungenentzündung ihres ältesten Sohnes Levi die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Der Wagen prallte gegen mehrere Bäume und wurde dabei total beschädigt. Simon erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und musste eine Woche im Krankenhaus verbringen, während ihre Kinder am selben Tag entlassen wurden, wie die Hessische Niedersächsische Allgemeine (HNA) berichtete.

Durch den Unfall war das Auto der Familie nicht mehr zu benutzen und da es nur haftpflichtversichert war, brachte dies die Familie in eine schwierige Lage. Tatjana, die regelmäßig Kortisonkuren benötigt und oftmals erschöpft ist, hat außerdem Schwierigkeiten, alltägliche Wege ohne Auto zurückzulegen. Freunde aus ihrer christlichen Gemeinde unterstützen sie derzeit mit Fahrdiensten, jedoch ist dies auf Dauer keine praktikable Lösung.

Spendenaktion zur finanziellen Unterstützung

Um Tatjana und ihre Kinder zu helfen, startete Eva Paul aus Freiburg, die Simon im Sommer 2024 bei einer christlichen Freizeit kennengelernt hatte, im Januar 2025 eine Spendenaktion auf der Plattform „GoFundMe“. Das Ziel dieser Aktion ist es, genügend Geld für ein gebrauchtes Automatikfahrzeug zu sammeln, um Tatjana wieder mobil zu machen. Bisher wurden bereits fast 8000 Euro gesammelt, doch es fehlt noch eine beträchtliche Summe, um das Ziel zu erreichen. Über die Spendenaktion sollen auch nötige Dinge für die Wohnung sowie Arztrechnungen beglichen werden, wie GoFundMe berichtet.

Die Hilfsbereitschaft, die Tatjana von ihrer Umgebung erfährt, empfindet sie als sowohl bewegend als auch belastend, da sie aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr als Krankenschwester arbeiten kann. Das Einfühlungsvermögen und die Unterstützung ihrer Freunde erscheinen für sie als ein Lichtblick in schwierigen Zeiten, während die Hoffnung auf weitere Spenden bleibt, sodass jeder kleine Betrag einen großen Unterschied machen kann.