
Am 2. April 2025 fanden am Landgericht Nürnberg-Fürth Gerichtstermine statt, die sich mit Ansprüchen gegen die BioNTech Manufacturing GmbH beschäftigten. Die Klagen beinhalten Auskunft, Schadenersatz und Schmerzensgeld. Drei der vier Verfahren stehen im Zusammenhang mit Krebserkrankungen, darunter Leukämie und Brustkrebs. Besonders tragisch ist der Todesfall einer jungen Frau, die während eines Berufungsverfahrens an Krebs verstarb.
Der Fokus der Verfahren liegt auf den kanzerogenen Eigenschaften des Corona-Impfstoffs Comirnaty. Ein Prüfer hatte festgestellt, dass zwei Chargen des Impfstoffs (FE6975, FD7958) nachweislich mit pDNA und dem Onkogen SV40 kontaminiert waren, was über dem gesetzlichen Grenzwert liegt. BioNTech gab zu, dass nicht das angegebene Plasmid verwendet wurde, erklärte jedoch, dass SV40 in Comirnaty funktionslos sei.
Juristische Auseinandersetzungen und medizinische Implikationen
Die Richterin hatte Schwierigkeiten, die Anspruchsgrundlage zu benennen, was eine Diskussion über die Kausalität zwischen den gesundheitlichen Schäden und dem Impfstoff zur Folge hatte. Zudem wurde die Existenz wissenschaftlicher Argumente thematisiert, die einen Nachweis für die Krebserkrankungen durch Comirnaty erbringen sollen. BioNTech wiederum hatte in einer Medienkampagne betont, dass Comirnaty „wirksam und sicher“ sei und die 3G-Maßnahmen zur Absatzsteigerung des Impfstoffes beitrugen.
Die Entscheidung in diesen Verfahren wird am 15. Mai 2025 verkündet. Es wird jedoch erwartet, dass die Klagen gegen BioNTech abgewiesen werden, aufgrund der vorliegenden Umstände. Lokale Medien haben bereits Interesse an einer objektiven Berichterstattung bekundet. Für Rückfragen wurde der Medien Kontaktinformationen in Form einer Mobiltelefonnummer bereitgestellt.
Parallel dazu plant BioNTech, wie Tagesschau berichtete, im Jahr 2026 sein erstes Krebsmedikament auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen steuert seine Ressourcen um und erhöht die Ausgaben für Forschung und Entwicklung, insbesondere für onkologische Präparate. Im Jahr 2023 beliefen sich die Forschungs- und Entwicklungskosten auf rund 1,8 Milliarden Euro, von denen 1,47 Milliarden Euro für Medikamente gegen Krebs und Infektionskrankheiten earmarked waren.
Die Einnahmen von BioNTech fielen 2023 erheblich, von 17,3 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf nur noch 3,8 Milliarden Euro. Der Nettogewinn schrumpfte von 9,4 Milliarden Euro auf 930 Millionen Euro. Diese Rückgänge sind auf die gesunkene Nachfrage nach Covid-19-Impfstoffen zurückzuführen. In den kommunalen Steuereinnahmen, speziell in Rheinland-Pfalz, sind die Folgen dieser wirtschaftlichen Entwicklungen deutlich spürbar, insbesondere in Mainz und Idar-Oberstein, wo die Gewerbesteuereinnahmen drastisch gesunken sind.