
Ab dem 1. April 2025 wird Sandra Pickenhahn die Leitung des Gebäudemanagements im Landkreis Lindau (Bodensee) übernehmen. Pickenhahn ist seit 2019 im Bereich Gebäudemanagement tätig und bringt umfassende Erfahrung mit laufenden sowie geplanten Projekten mit. Landrat Elmar Stegmann gratulierte Pickenhahn zu ihrer neuen Position und dankte ihr für die Bereitschaft, die verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen.
In ihrer neuen Rolle wird Pickenhahn zentrale Bauvorhaben des Landkreises koordinieren, einschließlich der Erweiterung der St.-Martin-Schule in Lindenberg sowie dem Neubau des Beruflichen Schulzentrums in Lindau, das als das größte Bauprojekt des Landkreises gilt. Pickenhahn äußerte sich positiv über die Herausforderungen ihrer neuen Aufgabe und die Zusammenarbeit im Team. Landrat Stegmann betonte die Bedeutung der Bildungsinfrastruktur für die Entwicklung des Landkreises und die nachhaltigen Investitionen in die Zukunft der jungen Generation. Er wies zudem auf erfolgreich umgesetzte Projekte wie den Neubau der Antonio-Huber-Schule in Lindenberg hin und erläuterte, dass er sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Pickenhahn in ihrer neuen Rolle freut.
Details zum Neubau des Beruflichen Schulzentrums
Der Neubau des Beruflichen Schulzentrums in Lindau wird sorgfältig geplant und berücksichtigt verschiedene relevante Kriterien, darunter Gründung, den Weiterbetrieb des Schulzentrums während der Bauphase und den Abstand zum denkmalgeschützten Rainhaus. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Erhalt des wertvollen Baumbestands gewidmet.
Das geplante Schulgelände umfasst einen großen, parkähnlichen Pausenhof, der zwischen dem Berufsschulzentrum, dem Bodensee-Gymnasium und einem Schülerwohnheim angelegt werden soll. Dieser Pausenhof wird zahlreiche Aufenthaltsbereiche, ein grünes Klassenzimmer und Outdoor-Sportgeräte bieten, die sowohl von den Schülern als auch von Kindern aus der Umgebung genutzt werden können. Um Störungen für die Wohngebiete zu vermeiden, wird der Lärm von Sportaktivitäten auf dem Schulgelände gehalten.
Der Neubau wird eine um 15 % geringere Grundfläche und eine um 20 % größere Nutzfläche als das bestehende Gebäude aufweisen. Der Abstand zum denkmalgeschützten Rainhaus beträgt über 30 Meter, und die Gründung des Neubaus erfolgt ohne Erschütterungen, um jegliche Beeinträchtigungen zu minimieren. Die Außensportanlagen werden in den Innenbereich des Schulcampus verlegt, um die Auswirkungen auf die Bewohner des Rainhauses zu reduzieren.
Weitere Informationen zu diesen Projekten finden sich auf Wochenblatt News und Landkreis Lindau.