
In Alling setzt sich ein neuer Versuch zur Wiederherstellung des Fischbestands im Starzelbach in Gang. Die Starzelbachfischer haben 5800 Forellen in den Bach eingepflanzt, um die Bestände nach zwei Jahren Trockenheit, die vorherige Bemühungen zunichte machten, wieder aufzubauen. Der Starzelbach führt seit knapp einem Jahr wieder Wasser, was zu einer leichten Erholung des natürlichen Lebens im Bach geführt hat; bereits konnten Kleintiere und einige Fische gesichtet werden.
Vor etwa drei Jahren wurde bereits ein ähnlicher Versuch unternommen, um den Fischbestand zu erhöhen. Die Bachforelle, die typischerweise in der Region vorkommt, kann je nach Lebensraum zwischen 20 und 80 Zentimeter wachsen und bis zu 18 Jahre alt werden. Unter optimalen Bedingungen können diese Fische sogar eine Länge von bis zu einem Meter erreichen und bis zu 15 kg wiegen. Die Forellen wurden in kleinen Mengen entlang des renaturierten Abschnitts unterhalb der Kneippanlage ausgesetzt. Die Fischer hoffen, dass der renaturierte Bereich ausreichend Schutz und Versteckmöglichkeiten bietet, damit die Fische das erwachsene Stadium erreichen können.
Renaturierungsmaßnahmen abgeschlossen
Die Maßnahme zur „Erhöhung der Gewässerstrukturvielfalt am Starzelbach“ wurde unterhalb der Kneippanlage erfolgreich abgeschlossen. Das Ziel dieser Initiative war die Verbesserung der Gewässergüte für die im Starzelbach lebenden Organismen. Die Gemeindeverwaltung hatte das Wasserrechtsverfahren auf Vorschlag der Fischereipächter initiiert, und die Genehmigung wurde durch das Landratsamt und das Wasserwirtschaftsamt am 23. Juli 2023 erteilt. Die Maßnahme wurde zu 90 Prozent gefördert.
Am 18. Juni beauftragte der Gemeinderat die Durchführung der Maßnahmen. Die Fischereipächter äußerten große Dankbarkeit für die getroffenen Renaturierungsmaßnahmen. Die Veränderungen im Bachbett fördern die Wasser-Dynamik und schaffen neue Lebensräume. Zudem führt der Bach wieder ausreichend Wasser, was eine Erholung nach der Trockenheit signalisiert. Der Fischereipächter beobachtet bereits Kleinstlebewesen wie Krebstiere, Libellen- und Eintagsfliegenlarven sowie Schnecken, die auf einen naturnahen Zustand des Baches hinweisen und später als Nahrung für verschiedene Fischarten dienen werden, wie die Merkur berichtete. Zudem hob auch Amper-Kurier hervor, dass die Renaturierung positive Fortschritte zeigt.