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Niedersachsen investiert Millionen in Göttinger Biowissenschaften!

Niedersachsen setzt einen neuen Impuls für die Biowissenschaften in Göttingen und fördert Unternehmensgründungen im Bereich Lifesciences mit insgesamt 4,3 Millionen Euro. Diese Initiative soll den Wissenstransfer von Forschung in die Praxis stärken und die Gründung von Start-ups in diesem Bereich unterstützen.

Lifesciences umfassen Disziplinen wie Biologie, Chemie und Medizin, und die Förderung zielt darauf ab, das Göttingen Campus Netzwerk zu stärken, das sich aus der Universität Göttingen, der Universitätsmedizin und der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) zusammensetzt. Die Mittel stammen aus dem Landesprogramm zukunft.niedersachsen, finanziert durch Einnahmen der VW-Stiftung. Insgesamt wurden 15 Millionen Euro an sieben niedersächsische Hochschulen und Universitäten vergeben, um den Lifescience-Bereich wirtschaftlich voranzutreiben.

Neuer Wachstumsfonds für Start-ups

Zusätzlich zu diesen Fördermitteln startet Niedersachsen gemeinsam mit der NBank, Sartorius und der Universitätsmedizin Göttingen den „Life Science Valley“ Wachstumsfonds. Dieser Fonds ist speziell für die Frühphasenfinanzierung von Start-ups im Bereich Life Sciences in Göttingen konzipiert und plant, rund 12 Millionen Euro Risikokapital bereitzustellen, mit dem Ziel, bis zu 20 Millionen Euro durch weitere Investoren zu akquirieren.

Die Investitionsziele des Fonds umfassen wissenschaftlich geprägte Start-ups in Niedersachsen aus den Bereichen Biotechnologie, Medizintechnik, digitale Gesundheit, Datenwissenschaft und Arzneimittelentwicklung. Die Verwaltung des Fonds liegt in den Händen der Life Science Valley Ventures Management GmbH, die 2022 gegründet wurde, um die regionalen Investmenttätigkeiten zu fördern. Der Fonds wird von einem Team um die Geschäftsführer Marco Janezic und Dr. Sven Wagner geleitet.

Das Land Niedersachsen beteiligt sich über die NBank mit rund 6 Millionen Euro, während Sartorius und die Universitätsmedizin Göttingen insgesamt 6 Millionen Euro Eigenkapital aufbringen. Niedersächsischer Wirtschaftsminister Olaf Lies und Dr. Ulf Meier, Vorstand der NBank, hoben die Bedeutung des Fonds für die Region und die Entwicklung Göttingens zur Life Science Hochburg hervor. Der Fonds bietet Finanzierungsperspektiven für die aktuell 15 betreuten Start-up-Teams im Hightech-Inkubator.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mit diesen Maßnahmen sowohl die Gründung neuer Unternehmen gefördert als auch die Entwicklung bewährter Technologien und wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis vorangetrieben werden soll, wie auch [NDR](https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Neue-Startups-Millionenfoerderung-fuer-Hochschulen-in-Goettingen,lifesciences100.html) berichtete. Darüber hinaus betont [NBank](https://www.nbank.de/Service/Aktuelles/Neuer-Fonds-f%C3%BCr-die-F%C3%B6rderung-von-Life-Science-Start-ups-in-Niedersachsen/) die Relevanz des neuen Fonds in der Förderung junger Talente und der Innovationskraft in der Region.