
In Gifhorn wurde ein 86-jähriger Rentner Opfer eines dreisten Betrugs. Laut einem Bericht von regionalheute.de landet ein behauptetes Gartenbauunternehmen in den Briefkästen älterer Menschen. Der Rentner fand einen Flyer dieses vermeintlichen Unternehmens und nahm Kontakt auf. Kurz darauf erschienen mehrere Männer auf seinem Grundstück und begannen, ohne vertragliche Klarheit über die Kosten, mit dem Vertikutieren seines Rasens.
Die geforderten Preise lagen mit mehreren tausend Euro weit über dem üblichen Betrag von 10 bis 20 Euro pro Mahd. Unter dem Druck der Situation und der drohenden Unsicherheit über die Arbeit fühlte sich der Rentner überrumpelt. Wenig später forderten die Männer eine Anzahlung, die er in drei Teilbeträgen von fast 5.000 Euro übergab. Sehr dubios war zudem, dass die schriftliche Auftragsbestätigung nachträglich manipuliert wurde. Nachdem die Männer das Geld erhalten hatten, verließen sie das Grundstück ohne die Arbeit abzuschließen und erschienen nicht wieder.
Polizeiwarnung vor unseriösen Angeboten
Die Polizei in Gifhorn hat in Anbetracht dieser Vorfälle eine Warnung ausgesprochen und gibt mehrere Empfehlungen, um sich vor ähnlichen Betrügereien zu schützen. Laut ndr.de sollen keine Geschäfte an der Haustür abgeschlossen werden. Es wird empfohlen, nur seriöse Anbieter zu beauftragen und sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Außerdem sollten Nachweise wie Gewerbescheine oder offizielle Rechnungen eingefordert werden. Zahlungen sollten erst nach vollständiger Leistung erfolgen, und im Zweifelsfall sollten Vertrauenspersonen hinzugezogen und bei Verdacht die Polizei informiert werden.
Dieser Vorfall verdeutlicht, wie gezielt Betrüger die Unsicherheiten älterer Menschen ausnutzen, um hohe Summen zu ergaunern.