Goslar

Polizei warnt: Senioren aufgepasst! Betrüger am Werk in Goslar!

Die Polizei warnt vor aktuellen, dubiosen Angeboten zum Ankauf von Pelzen und Gold, die speziell auf ältere Menschen abzielen. In den Regionen Goslar und Bad Harzburg wurden Anzeigen in Tageszeitungen festgestellt, die Senioren ansprechen sollen, die oft ungetragene Pelzmäntel oder wertvolle Gegenstände besitzen. Den Verbrauchern wird damit eine Möglichkeit geboten, ihre Wertgegenstände zu einem vermeintlich hohen Preis zu verkaufen.

Diese Angebote entpuppen sich jedoch häufig als betrügerisch. Nach der Kontaktaufnahme wird oftmals auf den gleichzeitigen Verkauf von Gold hingewiesen, welches dann unter Wert angekauft wird. Der tatsächlich angestrebte Kauf des Pelzmantels findet in der Regel nicht statt. Betrüger haben es vor allem auf die persönlichen Daten der Interessenten abgesehen, weshalb häufig Hausbesuche angeboten werden.

Betrugsmasche und Vorsichtsmaßnahmen

Die Polizei hat bereits Ermittlungen angestellt und festgestellt, dass die Betreiber solcher Geschäfte meist ihre Personalien verschleiern. Zudem sind die verwendeten Goldwaagen häufig nicht geeicht, was die Glaubwürdigkeit der Angebote weiter infrage stellt. In Anbetracht dieser Umstände gibt die Polizei eine Reihe von Tipps, um sich vor solchen Betrügereien zu schützen:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn Angebote nur für kurze Zeit verfügbar sind.
  • Das Interesse an Pelzen ist oft nur ein Vorwand, um an Gold oder andere Wertgegenstände zu gelangen.
  • Anzeigen enthalten meistens keine verifizierbaren Kontaktdaten.
  • Der Verkauf von Schmuck oder Pelz sollte ausschließlich über autorisierte Fachgeschäfte erfolgen.
  • Binden Sie Angehörige oder Vertrauenspersonen in solche Gespräche ein.
  • Geben Sie keine Auskünfte über Wertsachen oder Bargeld.
  • Führen Sie Verkaufsgespräche nicht in Ihrer eigenen Wohnung und lassen Sie keine fremden Personen herein.
  • Notieren Sie das Autokennzeichen des Käufers, falls Sie ein ungutes Gefühl haben.

Diese Warnungen gegen betrügerische Machenschaften decken sich mit den Erkenntnissen der Polizeiinspektion Gifhorn, die ebenfalls auf ähnliche Vorgehensweisen hinweist. Senioren, die ungetragene Pelze oder Wertgegenstände besitzen, sind besonders gefährdet und sollten besonders aufmerksam sein, wie Presseportal.de berichtete.

Für Rückfragen steht Christoph Nowak von der Polizeiinspektion Gifhorn unter der Telefonnummer 05371 980-104 und per E-Mail unter pressestelle@pi-gf.polizei.niedersachsen.de zur Verfügung. Außerdem weist regionalheute.de auf die Dringlichkeit der Thematik hin und ruft dazu auf, achtsam zu sein.