HolzmindenLüneburg

Stadt Hameln vor Gericht: Lärmaktionsplan in der Kritik!

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat rechtsgültige Schritte gegen die Stadt Hameln eingeleitet, weil die Stadt keinen Lärmaktionsplan erstellt hat. Dies ist von hoher Bedeutung, da ein solcher Plan gesetzlich vorgeschrieben ist und die DUH die mangelnde Ernsthaftigkeit bei der Einhaltung der Fristen kritisiert. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg wird nun entscheiden, ob die Klage zulässig und begründet ist. Die Stadt Hameln hat in diesem Zusammenhang eine Verzögerung bei der Erstellung des Plans gemeldet, wie Dewezet berichtete.

Zusätzlich hat die DUH rechtliche Verfahren gegen insgesamt 21 Städte eingeleitet, darunter auch Hameln. Diese Städte haben bisher keine aktuellen Lärmaktionspläne vorgelegt, obwohl dies seit dem 18. Juli 2024 Vorschrift ist. Die DUH fordert wirksame Maßnahmen zur Lärmminderung, insbesondere eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 an Hauptstraßen. Laut DUH könnte Tempo 30 die Lärmbelastung schnell und kostengünstig reduzieren und hat eine schädliche Wirkung auf die Gesundheit, was ebenfalls von der DUH thematisiert wird.

Bauarbeiten am Hochspannungsnetz

In einem weiteren Thema kündigte der Hochspannungsnetzbetreiber Tennet umfangreiche Bauarbeiten an, die zwischen Grohnde, Neersen und Würgassen stattfinden werden. Im Rahmen dieser Arbeiten ist ein Austausch der 380-kV-Trasse geplant, und die Bauarbeiten sollen bis Ende 2027 andauern. Ein Abschnitt des Projektes im Deister-Süntel-Tal soll ab 2028 in Angriff genommen werden.

Des Weiteren wird der Windpark Lügde – Wörderfeld erwähnt, wo die erste von insgesamt 33 Rotorblättern über einen Acker schwebt. Autofahrer auf der Höxterstraße berichteten von Ablenkungen, die zu vier Beinahe-Unfällen führten.

Ein weiterer Vorfall betrifft zwei Postboten aus Bückeburg und Luhden, die unter Verdacht stehen, Smartphones aus Paketen gestohlen zu haben. Die Ermittler klären derzeit die vorläufige Schadenshöhe und die Gründe, warum die Postboten weiterhin auf freiem Fuß sind.

In Hameln werden zudem Zwangsversteigerungen von Immobilien angekündigt, die im März und April am Amtsgericht Hameln stattfinden werden. Hierbei werden Objekte in Bad Münder, Salzhemmendorf und eine Eigentumswohnung in Hameln betroffen sein.