
Die Städtepartnerschaft zwischen Wolfsburg und der italienischen Provinz Pesaro-Urbino feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass reiste Oberbürgermeister Dennis Weilmann nach Italien, um an den Feierlichkeiten im Palazzo der Provinz Pesaro-Urbino teilzunehmen, wie WAZ Online berichtete. Während seines Aufenthalts traf Weilmann mit dem Bürgermeister Andrea Biancani aus Pesaro und Bürgermeister Luca Serfilippi aus Fano, einer Stadt in der Partnerprovinz, zusammen. Giuseppe Paolini, der Präsident der Provinz, überreichte dem Oberbürgermeister von Wolfsburg ein Gastgeschenk.
Im Rahmen des Jubiläums nahm die Delegation an der Eröffnung einer Ausstellung der Wolfsburger Künstlerin Stefanie Woch in der Galerie Rossini in Pesaro teil. Diese Ausstellung wird bis zum 28. März zu sehen sein. Im September wird die italienische Künstlerin Arianna Pace im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum in Wolfsburg ausstellen. Neben den kulturellen Ereignissen betonte Dennis Weilmann die freundschaftlichen Verbindungen zwischen den Bürgern beider Regionen. Die Provinz Pesaro-Urbino hat rund 339.000 Einwohner und umfasst 67 Städte und Gemeinden. Die Städtepartnerschaft wurde im Oktober 1975 in Wolfsburg offiziell unterzeichnet und erstreckt sich über zahlreiche Bereiche, einschließlich Kultur, Bildung, Sport, Jugend und Wirtschaft.
35 Jahre Städtepartnerschaft mit Halberstadt
Zusätzlich zu den Feierlichkeiten mit Pesaro-Urbino gibt es auch eine bedeutende Verbindung zu Halberstadt, die ihr 35-jähriges Jubiläum feiert. Im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum wurde die Ausstellung „Opus 35 – ein Duo im Quartett“ eröffnet, bei der Oberbürgermeister Daniel Szarata aus Halberstadt und Dennis Weilmann aus Wolfsburg anwesend waren. Der Städtepartnerschaftsvertrag zwischen beiden Städten wurde im Oktober 1989 unterzeichnet.
Die Partnerschaft hat zu vielen Freundschaften und kulturellem Austausch geführt. In der aktuellen Ausstellung zeigen die Künstler Ilka Leukefeld und Olaf Wegewitz aus Halberstadt bis zum 2. Juni ihre Werke in Wolfsburg. Leukefeld thematisiert in ihren Installationen Umweltzerstörung sowie die Fähigkeit der Natur zur Selbst-Reparatur und beschäftigt sich auch mit der deutsch-deutschen Geschichte. Wegewitz hingegen erinnert mit seinen Bildern an das Erbe der jüdischen Geschichte Halberstadts und lässt sich in seinen Arbeiten von Naturauffassung, Natursoziologie sowie persönlichen Erfahrungen im Obstanbau und der Bienenhaltung inspirieren. Im Herbst 2024 wird eine Präsentation von Wolfsburger Künstlern Bettina Hackbarth und Volker Veit in Halberstadt folgen, wie regionalHEUTE berichtete.