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Bielefelds Pokalsensation: Meister Leverkusen fliegt raus!

Arminia Bielefeld hat im DFB-Pokal-Halbfinale für eine große Überraschung gesorgt und den amtierenden Meister sowie Pokalsieger Bayer Leverkusen mit 2:1 aus dem Turnier geworfen. Die Partie fand am 5. April 2025 statt und war von Start an spannend.

Bayer Leverkusen ging bereits früh in Führung: In der 10. Minute erzielte Jonathan Tah mit einer Vorlage von Amine Adli das 1:0. Doch Bielefeld ließ sich nicht einschüchtern und glich nur zwei Minuten später aus. Marius Wörl traf in der 12. Minute, nachdem er eine Vorlage von Piero Hincapie verwertete. Kurz vor der Halbzeit gelang Maximilian Großer das entscheidende Tor zum 2:1 für die Bielefelder, vorbereitet von Louis Oppie.

Controversy and Reactions

In der zweiten Halbzeit kam es zu einer umstrittenen Szene: Leverkusens Piero Hincapie warf den Ball in Richtung des Bielefelders Noah Sarenren Bazee, der daraufhin am Nacken getroffen wurde und zu Boden ging. Während Bazee behandelt werden musste, erhielt Hincapie für diese Aktion lediglich eine Gelbe Karte, obwohl eine Rote Karte möglich gewesen wäre. Daraufhin äußerten sich die Bielefeld-Fans in sozialen Netzwerken und forderten einen Platzverweis für den Leverkusener.

Leverkusen konnte trotz einiger gefährlicher Abschlüsse in der Schlussphase nicht ausgleichen, weil Bielefelds Torwart Jonas Kersken und der Pfosten ihr weiteres Vorankommen verhinderten. Mit diesem Sieg zieht Bielefeld ins Finale ein, wo sie auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen RB Leipzig und VfB Stuttgart treffen werden. Bielefeld ist damit der vierte Drittligist, der im DFB-Pokalfinale steht, das am 24. Mai in Berlin stattfinden wird, wie [ZDF.de](https://www.zdf.de/video/kurzfassungen/fussball-dfb-pokal-livestream-highlights-ergebnisse-100/arminia-bielefeld-bayer-leverkusen-highlights-saison-2024-25-zusammenfassung-100) berichtete.

Bei der Aufstellung setzte Bielefeld auf Torwart Kersken und eine defensive Aufstellung mit Großer und Wörl in der Offensive, während Xabi Alonso bei Leverkusen auf eine Line-up mit Hrádecký und Tah vertraute. Schiedsrichter der Begegnung war Harm Osmers aus Hannover.