
Der Humberg-Turm, ein bedeutendes Wahrzeichen in der Region Kaiserslautern, feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass haben Vertreter der Stadt und des Humbergturm-Vereins eine Elsbeere auf dem Plateau des Turms gepflanzt, um die Zukunft des Turms zu symbolisieren. Der Vorsitzende des Vereins, Werner Lademann, erklärte, dass die Wahl auf diesen „Zukunftsbaum“ fiel, da er klimaresistent ist und Generationen erfreuen soll. Die Elsbeere ist ein Laubbaum, der lästige Blütezeit, kleine essbare Früchte trägt und gut mit sandigem Boden zurechtkommt.
Die Pflanzung fand in Anwesenheit von Beigeordnetem Manuel Steinbrenner sowie den Forstamtsmitarbeitern Jens Heinz und Jan Christoffel statt. Steinbrenner betonte die Bedeutung des Humbergturms als Aussichtspunkt über Kaiserslautern und hob hervor, dass der Turm eine 125-jährige Erfolgsgeschichte vorzuweisen hat. Die Neugründung des Humbergturm-Vereins hat dazu beigetragen, das Interesse an dem Turm neu zu beleben, und Steinbrenner äußerte sich optimistisch über die Zukunft des Humbergturms.
Pflanze mit Potenzial
Die Elsbeere kann bis zu 15 Meter hoch und bis zu 100 Jahre alt werden. Im Herbst zeigt sie eine auffällige Laubfärbung von orange-rot bis gelb. Ihre Früchte eignen sich zur Verarbeitung zu Marmeladen, Gelees, Säften, Likören und Bränden. Lademann bot den Anwesenden an, den Elsbeerbrand zu kosten, den er aus Frankreich mitgebracht hatte.
Der Humberg-Turm, auch bekannt als Humberg Tower, dient nicht nur als Aussichtspunkt, sondern ist auch ein beliebtes Ziel für Wanderer. Das Wanderziel ist leicht erreichbar und bietet eine Route, die für Paare, Kinder, Hunde und Alleinreisende geeignet ist. Der Ausgangspunkt der Wanderung ist der über 200 Jahre alte Bremerhof, der über Parkmöglichkeiten, ein Restaurant, einen Biergarten und einen Spielplatz verfügt. Der Biergarten des Bremerhofs war in den 50er und 60er Jahren ein Teil der urbanen Kulturszene in Kaiserslautern.
Die Wanderung führt von Bremerhof zum Pfaffenbrunnen, einer ehemaligen Wasserquelle, bekannt für seine farbigen Sandsteinblöcke. Anschließend markiert der Dreieckstein, der historische Bedeutung aus der Zeit der Schlacht von Kaiserslautern hat, den Weg zum Humbergturm. Die letzten Meter zum Turm erfordern einen Anstieg, doch der Weg ist gut beschildert. Bei der Turmspitze finden Besucher einen großen Platz, ideal für Kinder und Hunde zum Spielen, sowie 162 Stufen zur Aussichtsplattform, die einen beeindruckenden Blick über Kaiserslautern und die Umgebung bieten. Die gesamte Wanderung dauert etwa zwei Stunden und ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert, wie Military in Germany berichtet.