
Die aktuelle Kriminalstatistik 2024 des Polizeipräsidiums Rheinpfalz zeigt einen Rückgang der Straftaten in Ludwigshafen um 6,5 Prozent. Ein Grund für den signifikanten Rückgang ist die parteiliche Legalisierung von Cannabis, die zu einer Verringerung der Betäubungsmittelkriminalität um 66,8 Prozent beitrug.
Dennoch gibt es in Ludwigshafen besorgniserregende Entwicklungen. Rohheitsdelikte stiegen um 3,05 Prozent auf insgesamt 3.145 Fälle. Besonders alarmierend ist der Anstieg gefährlicher Körperverletzungen, der mit 38,49 Prozent einen hohen Zuwachs verzeichnete. Auch die Diebstahlskriminalität hat zugenommen, insbesondere bei Ladendiebstählen, die um 14,08 Prozent angestiegen sind, sowie bei Diebstählen von Mopeds und Krafträdern, die einen Anstieg von 137,5 Prozent verzeichnen.
Steigende Straßenkriminalität
Die Straßenkriminalität in Ludwigshafen ist ebenfalls gestiegen und beträgt nun 3.368 Fälle, was einer Erhöhung von 6,51 Prozent entspricht. Trotz dieser Zunahme hat sich die Aufklärungsquote der Polizei leicht verbessert und liegt nun bei 61,60 Prozent im Vergleich zu 61,30 Prozent im Vorjahr.
Zusätzlich wurden Razzien in Rheinland-Pfalz und Ludwigshafen durchgeführt, die auf den Verdacht des Drogenhandels und der Geldwäsche abzielen. Die Polizei hat zudem präventive Maßnahmen verstärkt, um gegen Kriminalität, insbesondere gegen häusliche Gewalt und Betrugsdelikte, vorzugehen. Dies umfasst Präventionsveranstaltungen und Informationskampagnen zur Sensibilisierung der Bevölkerung.
In Mannheim zeigt sich ein ähnliches Bild: Auch hier gab es einen Rückgang der Gesamtkriminalität, jedoch mit einem besonderen Fokus auf Messerangriffe und Rauschgiftdelikte, wie ludwigshafen24.de berichtete. Weitere Informationen zur Kriminalstatistik finden sich im Pressebericht der Polizei NRW, wie polizei.nrw angibt.