
Ein neuer Entwurf des Bestattungsgesetzes in Rheinland-Pfalz sorgt für Aufsehen und stellt die bisherigen Regelungen infrage. Wie Taspo berichtete, zielt der Entwurf darauf ab, die Rechte der Trauernden zu stärken und dem Wandel in der Bestattungskultur Rechnung zu tragen. Die gesetzlichen Anpassungen sollen eine faire Gestaltung der Bestattungen und mehr Transparenz bei den Kosten sicherstellen.
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Bestatter künftig umfassendere Informationen über die verschiedenen Bestattungsformen und -kosten anbieten müssen. Dies soll die Entscheidung für die Angehörigen erleichtern und sicherstellen, dass die Wünsche des Verstorbenen respektiert werden. Zudem wird empfohlen, eine einheitliche Gebührensatzung einzuführen, um unnötige Preisunterschiede zu vermeiden.
Wachsende Akzeptanz von Abo-Modellen
In einem weiteren Zusammenhang zeigt eine Studie von Deloitte, dass Abo-Modelle in verschiedenen Branchen zunehmend erfolgreich sind, jedoch ein tieferes Verständnis der Verbraucherbedürfnisse erfordern. Die Untersuchungen machten deutlich, dass 45 Prozent der Befragten finanzielle Vorteile als das wichtigste Motiv für die Nutzung von Abo-Modellen ansehen. Diese Vorteile sind im Durchschnitt 1,6-fach wichtiger als andere Anreize.
Interessanterweise sind sich 42 Prozent der Befragten nicht bewusst, dass sie Abo-Modelle in Anspruch nehmen, beispielsweise bei Versicherungen oder Telekommunikationsdienstleistungen. Die Studie legt nahe, dass Anbieter ihre Abo-Modelle mit einer attraktiven Kombination aus Preis- und Komfortvorteilen gestalten sollten, um die Akzeptanz zu erhöhen.