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Neuer Klinikbau in Leipzig: Grundstein für modernste Gesundheitsversorgung gelegt!

Am 24. März 2025 fand die Grundsteinlegung für den neuen Zentralbau II im Klinikum St. Georg in Leipzig statt. Staatssekretärin Dagmar Neukirch war bei der Zeremonie anwesend. Der zentral gelegene Neubau soll bis 2029 in Betrieb genommen werden und wird als Kern des Klinikums fungieren, indem er Verbindungen zu anderen wichtigen Gebäuden des Areals schafft.

Der Neubau wird eine Gesamtfläche von 39.000 Quadratmetern umfassen. Im Erdgeschoss wird das modernste Notfallzentrum Sachsens eingerichtet, das sowohl für Kinder als auch für Erwachsene ausgelegt ist und eine direkte Anbindung an Intensiv- und Überwachungsstationen bietet. Die obersten drei Etagen sind für variabel nutzbare Pflegestationen vorgesehen, um eine flexible Patientenversorgung zu gewährleisten.

Finanzierung und Support

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 101,7 Millionen Euro, gefördert durch den Freistaat Sachsen. Prof. Michael Geißler, der Medizinische Geschäftsführer des Klinikums, hob die Bedeutung des Neubaus für die regionale Gesundheitsversorgung hervor, insbesondere hinsichtlich verbesserter Abläufe in der Klinik und kürzerer Wege für Mitarbeiter und Patienten. Die hoch spezialisierten Fachabteilungen werden eine fächerübergreifende Behandlung ermöglichen.

Die Bauvorbereitungen, die über ein Jahr gedauert haben, umfassten den Abbruch alter Gebäude und den Aushub der Baugrube. Die nächste Bauphase wird den Rohbau und Innenausbau umfassen. Ähnlich informierte das Klinikum St. Georg darüber, dass die Baugenehmigung bereits am 6. Februar 2023 erteilt wurde, und die Beräumung des Baufeldes zeitnah begonnen hat. Dieser Neubau ist notwendig, um die Gesundheitsversorgung in Leipzig langfristig zu sichern und auszubauen.

Das geplante medizinische Leistungsspektrum beinhaltet die größte zentrale Notaufnahme Sachsens im Erdgeschoss, inklusive einer Kindernotaufnahme und einem Herzkatheterlabor. Die Intensiv- und Überwachungsebene im ersten Obergeschoss wird über 90 Betten verfügen, während das zweite Obergeschoss ein Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin mit mehr als 60 Betten, einschließlich einer Kinderdialyse, bieten wird.

Die Architekten legen zudem Wert auf Nachhaltigkeit und Klimaresilienz, einschließlich der Erhaltung des Gartendenkmals und einer Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege zur Pflege von Bäumen auf dem Gelände. Nach Abschluss der Baumaßnahmen werden Bäume ersetzt und Freiflächen erneuert. Grüne Dachflächen von 4.700 m² werden angelegt, um Niederschlagswasser zu speichern und zur Bewässerung zu nutzen. Modernste Innenausstattungen sollen Energieverbrauch und Innenraumaufwärmung reduzieren, während bauliche Materialien recyclebar gestaltet werden, um Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Claudia Pfefferle, die Geschäftsführerin des Klinikums, dankte Land Sachsen und der Stadt Leipzig für ihre Unterstützung bei diesem bedeutenden Vorhaben. Torsten Bonew, Aufsichtsratsvorsitzender, stellte die Notwendigkeit des Neubaus für eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung in Leipzig heraus.