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Volksbank plant großes Upgrade: Was 2025 auf Kunden zukommt!

Die Volksbank, auch bekannt als Die Gestalterbank, gehört zu den zehn größten Genossenschaftsbanken in Deutschland. Sie hat ihre Hauptsitze in Villingen-Schwenningen und Offenburg und ihr Geschäftsgebiet umfasst die Regionen Ortenau, Schwarzwald, Hegau und Hochrhein. Ein zentrales Ziel der Bank ist ein einheitlicheres Auftreten, ohne die Regionalität zu verlieren. Um dies zu erreichen, plant die Volksbank die Anpassung des Erscheinungsbildes aller Filialen nach einem neuen Designkonzept.

Vorstandsmitglied Daniel Hirt betonte, dass die Kunden auch weiterhin Post aus regionalen Städten wie Achern, Villingen oder Singen erhalten werden. Der Vorstand besteht aus Irmgard Sachsenmaier, Alexander Müller, Nicolas Mayer und Daniel Hirt, wobei die Zuständigkeiten für die Regionalmärkte aufgeteilt sind. Nach der Fusion mit Offenburg gibt es keine separaten Zahlen für die Region Schwarzwald-Baar mehr. Hirt möchte zudem internen Wettbewerb vermeiden und plant keinen Filialabbau.

Fusionen und Marktentwicklung

Alexander Müller äußerte sich zurückhaltend zu möglichen weiteren Fusionen, betonte jedoch die strategische Sinnhaftigkeit solcher Schritte. Die Volksbank arbeitet derzeit mit zehn großen Volksbanken an einem gemeinsamen internen Ratingsystem, das eine individuelle Risikoeinschätzung von Krediten ermöglicht und möglicherweise die Eigenkapitalquote senken könnte. Im Privatkundengeschäft wird ein zukunftsorientierter Transformationsprozess mit 40 Mitarbeitern vorangetrieben, wobei der Fokus auf einer Omnikanalstrategie liegt, um jüngere Kunden zu erreichen. Zudem sind keinerlei Gebührenerhöhungen oder Negativzinsen geplant.

Die aktuellen Bilanzdaten der Volksbank zeigen eine Bilanzsumme von 13,99 Milliarden Euro und ein Betriebsergebnis von 98,28 Millionen Euro. Die Cost-Income-Ratio liegt bei 56,49. Die Dividende beträgt 4 Prozent, was etwa 9,64 Millionen Euro entspricht. Das betreute Kunden-Anlagevolumen beläuft sich auf 13,95 Milliarden Euro und das Kreditvolumen auf 10,06 Milliarden Euro. Bei den Gesamteinlagen wurde ein Anstieg von 7,40 Prozent verzeichnet. Das Unternehmen beschäftigte insgesamt 1157 Mitarbeiter, von denen 655 Frauen und 502 Männer sind.

In einem aktuellen Zusammenhang plant die Volksbank Mönchengladbach zusammen mit der VR-Bank Region Aachen eine Fusion. Die Abstimmung über diese Fusion wird im Herbst 2025 stattfinden, mit einem geplanten Fusionsdatum am 1. Januar 2026. Die technische Fusion der Banksysteme ist für Mitte Juni 2026 vorgesehen. Die beiden Banken sind stabil aufgestellt und erwarten Effizienzgewinne in verschiedenen Bereichen, wobei keine Filialen geschlossen und keine Mitarbeiter entlassen werden sollen. Der neue Name der fusionierten Bank steht noch nicht fest, während die ursprünglichen Namen als Niederlassungen weiterhin geführt werden.

Die Volksbank Mönchengladbach verwaltet derzeit 2,78 Milliarden Euro für rund 98.286 Kunden mit 430 Mitarbeitern, während die VR-Bank Region Aachen 1,81 Milliarden Euro für 73.685 Kunden mit 250 Mitarbeitern verwaltet. Die gemeinsame Bilanzsumme nach der Fusion wird auf 4,59 Milliarden Euro geschätzt, was die neue Bank in die Top 50 der größten Genossenschaftsbanken Deutschlands und in die Top 15 Nordrhein-Westfalens bringen könnte, wie das Private Banking Magazin berichtete.