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In Eltmann wurde am vergangenen Wochenende der traditionelle Weiberfasching gefeiert, organisiert von der Eltmanner „Weiberfaschingscrew“. Die Veranstaltung fand in der Stadthalle statt und sorgte für eine ausgelassene Stimmung unter den rund 300 Gästen, die bis auf den letzten Platz gefüllt war.
Bürgermeister Michael Ziegler und die Stadtratsmitglieder hielten sich den amüsanten Herausforderungen der Faschingsweiber, die unter anderem als „Zuckerpuppen von der Bauchtanzgruppe“ auftraten. Die Stimmung kam besonders durch die Rückkehr der „abgedankten“ Faschingsweiber auf der Bühne zum Höhepunkt. Zu den humorvollen Strafarbeiten der Stadträte gehörten ein Bauchtanz-Workshop und ein spezielles Mainathlon-Training.
Unterhaltung und Kritik
Besondere Aufmerksamkeit erhielt Thomas Bauerschmitt, der für seine Redekunst kritisiert wurde. Zudem wurde Peter Klein als Bürgerbusfahrer dargestellt, der nach Ebelsbach fährt. Ein Lied, das die Lebensweise der Stadträte kritisierte, fand ebenfalls Anklang im Publikum.
Zweiter Bürgermeister Hans-Georg Häfner wurde auf eine Gefährdung der Schulkinder hingewiesen und musste zusammen mit Josef Scheller ein Wahrzeichen von Eltmann malen. Ziegler betonte, dass der Seniorennachmittag nur stattfinden könne, sofern die Veranstaltung mit Kaffee und Kuchen ausgestattet sei.
Die Veranstaltung wurde von Ingo Stößel, dessen Aktion gelobt wurde, unterstützt. Der Erlös des Weiberfaschings wird dem „Helfer-Shuttle Eltmann“ und dem Ahrtal zugutekommen. Die jungen Faschingsweiber äußerten sich besorgt über den Mangel an Nachwuchs. Trotzdem zauberten die älteren Faschingsweiber, darunter Ellen Steinhäuser und Margret Cramer, mit ihrem Auftritt als „Schach, Schach, Schachtelballett“ ein Lächeln auf die Gesichter der Anwesenden.
Insgesamt sorgte die Koalition der jungen und alten Faschingsweiber für einen unterhaltsamen Nachmittag, der mit lautem Applaus honoriert wurde. Die Nachwuchsgarde „Butterfly Dancers“ bereicherte das Programm und trug zur festlichen Atmosphäre bei.