
Ein Kebab-Laden in Möhlin AG hat kürzlich finanzielle Unterstützung in Form einer Spendenaktion erhalten, nachdem ein Norovirus-Ausbruch zu einer Schließung des Betriebs führte. Laut Informationen von bluewin.ch wurden über 2.300 Franken gesammelt, um die Wiedereröffnung des Imbisses zu unterstützen. Die Initiative wurde von einem Stammkunden, Patrik Zumsteg, ins Leben gerufen.
Eine besonders bedeutende Spende in Höhe von 500 Franken stammt von Patrick Liotard-Vogt, dem Enkel eines ehemaligen Nestlé-Chefs. Die Kampagne war schnell erfolgreich und überschritt die ursprünglich angestrebte Summe von 1.000 Franken. Zumsteg plant, die gesammelten Mittel zeitnah an den Ladenbesitzer zu übergeben. Das genaue Datum der Wiedereröffnung bleibt jedoch unklar, da der Geschäftsinhaber nicht erreichbar war.
Details zum Norovirus-Ausbruch
Der Kebab-Laden musste schließen, nachdem über 60 Personen über Übelkeit und Erbrechen geklagt hatten. Eine Untersuchung ergab, dass die Ursache in der hausgemachten Cocktailsauce lag, die Noroviren enthielt. Wie landbote.ch berichtete, schlossen die Gesundheitsbehörden den Betrieb vorläufig, bis das Risiko einer weiteren Übertragung ausgeschlossen werden kann. Die Tests sowohl in Proben der Cocktailsauce als auch in Stuhlproben der Erkrankten bestätigten die Verbindung zu den Beschwerden.
Die Bürger von Möhlin zeigten sich solidarisch und haben den Spendenaufruf gestartet, um den Kebab-Laden nach der Schließung wieder zu eröffnen. Das Amt für Verbraucherschutz hat erklärt, dass die Wiedereröffnung unter bestimmten Bedingungen, wie gründlicher Reinigung und Desinfektion, möglich ist. Trotz der Vorfälle haben die Anwohner ihre Zufriedenheit mit dem Dönerladen betont, was die Unterstützung für die Rückkehr des Imbisses in die Gemeinschaft verdeutlicht.