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Max Kleesattel kämpft im Boulder-Europacup um einen Spitzenplatz!

Max Kleesattel aus Schwäbisch Gmünd hat am Wochenende beim Boulder-Europacup im Olympia-Eisstadion in München an den Qualifikationsrunden teilgenommen. Er gehört zu den etwa 100 Teilnehmern, die um die besten Plätze kämpfen. Kleesattel hat in der Vergangenheit bereits Erfolge erzielt, darunter der 10. Platz bei der Europameisterschaft 2017 und der 6. Platz bei den Deutschen Boulder-Meisterschaften 2022.

Um sich für das Halbfinale zu qualifizieren, müssen die besten 20 Kletterer aus allen Teilnehmern in der Qualifikation punkten. Kleesattel erreichte in der Qualifikation eine Punktzahl von 104,3 und belegte damit den 27. Platz. Er liegt damit 14,8 Punkte hinter den punktgleichen Simonen aus Finnland und Rapa aus Rumänien, die mit 119,1 Punkten auf dem 20. Platz landeten. Der Vorlaufbeste war Raffael Gruber aus Österreich mit beeindruckenden 149,7 Punkten.

Deutsche Meisterschaft im Bouldern als nächste Herausforderung

Für die deutschen Teilnehmer lief es unterschiedlich. Thorben Perry Bloem erreichte den 9. Platz und Lucas Trandafir schloss mit dem 15. Platz ab, sodass beide in das Halbfinale einziehen konnten. Trainer des deutschen Teams ist Ingo Filzwieser, der maßgeblich an der Vorbereitung und dem Training seiner Schützlinge mit einem Umfang von 25 bis 30 Stunden pro Woche beteiligt ist.

Die nächste Möglichkeit für Max Kleesattel, sich auf nationaler Ebene zu beweisen, bietet sich Ende des Monats bei der Deutschen Meisterschaft im Bouldern, die in München stattfindet. Bei dieser Veranstaltung sind Athleten wie Yannick Flohé, der die Meisterschaft 2024 gewonnen hat, und Anna Maria Apel, die den Titel bei den Frauen holte, als mögliche Konkurrenz zu erwarten, wie auf der Webseite des Deutschen Alpenvereins berichtet wird.