Ostalbkreis

Blitzer im Ostalbkreis: Diese Standorte bringen die höchsten Einnahmen!

Im Ostalbkreis wurden im Jahr 2023 durch stationäre Blitzer Einnahmen in Höhe von 1.763.953,17 Euro erzielt. Dies steht im Kontrast zu den Gesamteinnahmen, die 2.098.915,15 Euro betrugen, wie Remszeitung berichtete. Die Zahlen zeigen einen signifikanten Anstieg der Geschwindigkeitsüberschreitungen von 20.437 im Jahr 2022 auf 35.136 im Jahr 2023, wobei die Hauptursache dafür eine Geschwindigkeitsreduzierung in Unterschneidheim-Zöbingen war.

Für das Jahr 2024 beliefen sich die Einnahmen aus stationären Blitzern auf 1.174.667,82 Euro und die Gesamteinnahmen von stationären sowie mobilen Blitzern auf 1.423.965,70 Euro. Die meisten Blitzanlagen im Ostalbkreis stammen aus den 1990er-Jahren. Unter den Blitzerstandorten hat der in Zöbingen im Jahr 2024 mit 338.242,00 Euro die höchsten Einnahmen erzielt, gefolgt vom Blitzer in Leinzell mit 168.439,97 Euro.

Informationen zu Bußgeldern

Die rechtlichen Konsequenzen bei Geschwindigkeitsverstößen sind nicht zu unterschätzen. Laut ADAC führen solche Verstöße zu Bußgeldern, Punkten und sogar Fahrverboten. Ein bundeseinheitlicher Bußgeldkatalog legt die Strafen fest, die je nach Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung variieren. Innerhalb geschlossener Ortschaften liegen die Bußgelder beispielsweise bis 10 km/h über dem Limit bei 30 Euro, während eine Überschreitung von über 70 km/h mit 800 Euro und einem Monat Fahrverbot geahndet wird.

Außerhalb geschlossener Ortschaften gelten ähnliche Regelungen, wobei die Bußgelder tendenziell niedriger sind. Bei Verstößen über 25 km/h können zusätzliche Strafen hinzukommen. Fahrer haben das Recht, gegen einen Bußgeldbescheid innerhalb von zwei Wochen Einspruch zu erheben, sofern sie innerhalb von drei Monaten nach dem Verstoß ermittelt werden.