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Kleeblatt für alle: Stiftungs-Preis für soziale Projekte startet!

Der „Kleeblatt fürs Leben“-Stiftungspreis 2025 geht in die dritte Runde. Die Abstimmung für soziale Projekte ist bis zum 20. April online möglich, wobei ein Preisgeld von 2.500 Euro für das ausgewählte Projekt zur Verfügung steht. Eine Auswahl von sieben sozialen Projekten aus Fürth und Umgebung steht zur Wahl.

Zu den nominierten Projekten gehört das **Kolping Hallen Fußballturnier**, das von der Kolpingfamilie Herrieden veranstaltet wird. Dieses inklusive Hallen-Fußballturnier gibt es seit über 10 Jahren und zieht Mannschaften aus mehreren Städten an. Spielberechtigt sind alle Spieler, unabhängig von Alter oder Handicap, wobei Fördergeld für die Unterstützung der Inklusionsmannschaften eingesetzt wird.

Vorgestellte Projekte

  • Kleeblatt Family’s: Ein Fanklub, der in sozialen Einrichtungen für gute Laune sorgt und Auftritte in Altenheimen und Inklusionseinrichtungen abhält. Ziel ist es, Hoffnung und Freude zu bringen, wobei Fördergeld für technische Ausstattung bei Auftritten benötigt wird.
  • Heinzelmännchen für OHA e.V.: Dieses Projekt unterstützt Obdachlose und bedürftige Menschen in Nürnberg mit monatlichen Essensausgaben für 200-300 Personen. Auch Ausflüge für alleinerziehende Mütter sowie eine Weihnachtsfeier für Obdachlose werden organisiert. Hier wird Fördergeld für warme Mahlzeiten angefordert.
  • Autokino Roßtal: Im fünften Jahr wird das Autokino von einem ehrenamtlichen Team organisiert. Die Spenden gehen an die Fürther Tafel e.V., das Frauenhaus Fürth und die Bürgerstiftung Roßtal, mit dem Ziel, 15.000 Euro Spenden zu sammeln. Fördergeld wird für die Eventausgaben benötigt.
  • Pferdeerlebnistag: Ein Projekt der Otto-Lilienthal-Schule und Reitpädagogin Helen Jander, das Kindern erste Berührungspunkte mit Pferden bietet. Es richtet sich an alle Kinder, unabhängig von Bedürfnissen, und benötigt Fördergeld für die laufenden Kosten.
  • Inklusive orientalische Tanzgruppe Takamol & Tamasok: Dieses Tanzprojekt für Menschen mit und ohne Behinderung plant eine jährliche Bauchtanzshow im Rahmen eines Tanzfestivals. Fördergeld ist für Raumkosten, Trainingseinheiten und Requisiten erforderlich.
  • Inklusionsmobil: Ein Projekt des Kleeblatttreffs Unterm Moritzberg e.V., das sich die Anschaffung von E-Tuc-Tucs für inklusive Aktionen zum Ziel gesetzt hat. Das Mobil soll bei verschiedenen Veranstaltungen zum Einsatz kommen, wofür Fördergeld für ein weiteres Tuc-Tuc benötigt wird.

Die Abstimmungsergebnisse werden bald bekannt gegeben. Im Zusammenhang mit den vorgestellten Projekten legt auch die Aktion Mensch großen Wert auf Inklusion und Chancengleichheit. Inklusion bedeutet gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für alle Menschen, unabhängig von Behinderung oder Benachteiligung, wie sozialeverantwortung.org berichtet. Die Organisation setzt sich dafür ein, Barrieren im Alltag zu reduzieren und fördert Projekte in den Bereichen Bildung, Arbeit, Wohnen, Freizeit und Kultur.

Durch ihre Initiativen möchte die Aktion Mensch sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen gleiche Rechte und Chancen erhalten. Dies umfasst die Unterstützung von Organisationen, die barrierefreie Zugänge und inklusive Bildungsangebote schaffen.