
Ellwangen bereitet sich intensiv auf die Landesgartenschau 2026 (LGS) vor, die in 398 Tagen, am 24. April 2026, eröffnet wird. Oberbürgermeister Michael Dambacher hat in einer Kreistagssitzung um Unterstützung geworben und den Verkaufsstart für Dauer- und Einzeltickets ab September angekündigt. Der Ostalbkreis wird mit einem ansprechenden Pavillon und einer Bühne am Schießwasen vertreten sein.
Der geplante Pavillon wird zweigeschossig sein, in Holzbauweise errichtet und eine Fläche von rund 300 Quadratmetern umfassen. Neben Informations- und Unterhaltungsmöglichkeiten wird der Pavillon auch für künftige Events genutzt werden können. Zudem wird im Pavillon die Präsentation von Städten, Gemeinden und Firmen stattfinden, die als Sponsoren der LGS auftreten. Vor dem Pavillon wird eine Ostalbtafel mit 42 individuell gestalteten Stühlen aus dem Ostalbkreis zum Verweilen einladen.
Pavillon und Attraktionen
Im ersten Obergeschoss des Pavillons haben Wirtschaftsunternehmen sowie das Experimente-Museum Explorhino die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Interaktive Exponate des Museums sollen zur hohen Besucherfrequenz beitragen. Darüber hinaus wird der Ostalbkreis auch durch Dauerausstellungen, wie die der Unteren Forstbehörde und des Geschäftsbereichs Landwirtschaft, seine Kompetenzen demonstrieren. Ein speziell errichteter Forstpavillon wird die Informationskampagne „#Holz – gut fürs Klima, gut für dich!“ vorstellen und spannende Wald- und Holz-Erlebnisstationen anbieten.
Im Auenpark wird der Geschäftsbereich Landwirtschaft über das heimische Agrarwesen informieren und Themen wie Bodenschutz, Biodiversität, Reduzierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes sowie Anpassungsstrategien an den Klimawandel präsentieren. Die Gesamtkosten für die LGS-Aktivitäten im Zeitraum vom 24. April bis 4. Oktober 2026 belaufen sich auf etwa 300.000 Euro, darunter 50.000 Euro für die Pavillon-Miete und 200.000 Euro für Präsentationen und Veranstaltungen.
Zusätzlich wird die Landesgartenschau unter dem Motto „Ellwangen an die Jagst“ stehen. Der Fluss Jagst wird in seinem Verlauf umgestaltet, um den Bedürfnissen der urbanen Nutzung und der freien Natur Rechnung zu tragen. Dies geschieht im Einklang mit der europäischen Wasserrahmenrichtlinie und zielt auf die Schaffung eines Naherholungsgebiets in der Nähe des Stadtkerns ab. Geplante Attraktionen umfassen unter anderem einen neugestalteten Campingplatz sowie einen Stadtstrand und einen Brückenpark mit vielfältigen Spiel- und Bewegungsangeboten. Laut den Verantwortlichen stellt dieses Projekt eine „grüne Frischzellenkur“ für Ellwangen dar, wobei moderne Digitalisierungsmöglichkeiten in die Stadtentwicklung integriert werden sollen.
Für weitere Informationen zu den geplanten Aktivitäten und Konzepten der Landesgartenschau in Ellwangen besuchen Sie die Artikel von Schwäbische.de sowie ellwangen2026.de.