
Im Klinikum Tuttlingen erfreut sich die Geburtshilfe großer Beliebtheit, was insbesondere an der Vielfalt der werdenden Eltern zu erkennen ist. In den letzten Jahren hat das Klinikum zahlreiche Geburten verzeichnet, darunter 803 im Jahr 2024. Ralf Trautwein, der Sprecher des Klinikums, hebt die freundliche Atmosphäre und die qualitativ hochwertige Geburtsmedizin hervor. Obwohl das Klinikum gut aufgestellt ist, werden Risikogeburten an besser ausgestattete Kliniken verwiesen, um eine optimale Versorgung sicherzustellen.
Die Statistiken zeigen, dass die meisten Eltern aus dem Landkreis Tuttlingen stammen. So kommen unter anderem 267 Eltern aus Tuttlingen selbst, 42 aus Emmingen-Liptingen, 40 aus Immendingen und 34 aus Meßkirch, wobei Letztere aus dem angrenzenden Kreis Sigmaringen kommen. Darüber hinaus entbinden auch Mütter aus anderen Regionen, darunter Stuttgart, Rastatt, Jena und sogar Abtsbessingen in Thüringen, in Tuttlingen, was Entfernungen von bis zu 500 Kilometern bedeutet. Gründe für diese Wahl könnten persönliche Verbindungen oder Zufälle sein, wie [schwaebische.de](https://www.schwaebische.de/regional/tuttlingen/frauen-fahren-bis-zu-500-kilometer-um-hier-ihre-kinder-zur-welt-zu-bringen-gebaertourismus-3417454) berichtet.
Informationen für werdende Eltern
Zusätzlich zu den Geburtszahlen bietet das Klinikum auch Informationsabende für werdende Eltern an, die im Konferenzraum und Kreißsaal des Klinikums stattfinden. Diese Veranstaltungen umfassen eine Führung durch den Kreißsaal und bieten Eltern die Möglichkeit, sich mit dem geburtshilflichen Angebot vertraut zu machen. Die nächsten Termine sind festgelegt für den 16. Januar, 20. Februar und 20. März 2025 sowie weitere bis zum Ende des Jahres. Diese Veranstaltungen sollen werdenden Eltern helfen, sich bestmöglich auf die Geburt ihres Kindes vorzubereiten, wie [klinikum-tut.de](https://www.klinikum-tut.de/aktuelles/veranstaltungen/eltern/) meldet.