
Ein Fernsehteam hat das SRH Krankenhaus in Oberndorf besucht, um im Rahmen des Themas „Krankenhäuser in Not“ auf die Herausforderungen des Hauses aufmerksam zu machen. Das Krankenhaus verfügt über 120 Betten, was für eine Kleinstadt wie Oberndorf eine besondere Errungenschaft darstellt. Es wird betont, dass die Existenz einer eigenen Klinik in solcher Größenordnung nicht selbstverständlich ist.
Die Verantwortlichen des Krankenhauses fordern mehr finanzielle Mittel sowie klare Vorgaben aus der Hauptstadt, um das langfristige Bestehen der Einrichtung zu sichern. Laut den Berichten ist die Lage des Krankenhauses kritisch, was zusätzliche Unterstützung notwendig macht, um weiterhin adäquate medizinische Versorgung anbieten zu können, wie [Schwarzwälder Bote](https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.fernsehteam-in-oberndorf-rote-zahlen-und-zukunftssorgen-einblick-ins-srh-krankenhaus.6cdc68ff-cdb1-4711-abca-650d86b9c8fd.html) berichtete.
Notaufnahme und Patientenversorgung
Zusätzlich gibt es Informationen zur Notaufnahme des SRH Krankenhauses. Bei Ankunft in der Notaufnahme erfolgt eine Ersteinschätzung, die durch speziell ausgebildete und zertifizierte Triage-Schwestern oder -Pflegekräfte durchgeführt wird. Wichtige Parameter wie Blutdruck und Herzfrequenz werden dabei gemessen.
Die Behandlung der Patienten erfolgt anhand der Behandlungsnotwendigkeit und nicht einfach nach Wartezeit, was bedeutet, dass es zu längeren Wartezeiten kommen kann, je nach erforderlicher Diagnostik. Bei der Aufnahme werden persönliche Daten erfasst, meist durch das Einlesen der Krankenkassenkarte. Nach der Ersteinschätzung erfolgt die Vorstellung bei einem Arzt oder einer Ärztin, der/die die notwendigen Untersuchungen anordnet, bevor entschieden wird, ob eine ambulante oder stationäre Behandlung erforderlich ist, wie [Krankenhaus Oberndorf](https://www.krankenhaus-oberndorf.de/notfall/) hervorhob.