
Bayerns Spargelbauern stehen bereit für die bevorstehende Spargelsaison, die jedoch aufgrund kühler Temperaturen und einem Mangel an Sonnenschein noch nicht richtig gestartet ist. Laut Antenne.de sollen die Erntearbeiten in den bayerischen Spargelregionen bis Mitte April beginnen. Erste Spargelstangen wurden in Schrobenhausen, Oberbayern, bereits Ende der vergangenen Woche gestochen, vor allem in wärmeren Lagen, jedoch sind die Mengen noch gering.
Die offizielle Saisoneröffnung ist für Donnerstag, den 3. April, auf dem Viktualienmarkt in München anberaumt. Auch die Spargelbauern in Niederbayern und Franken warten gespannt auf bessere Wetterbedingungen. In Unterfranken ist ein offizielles Anstechen am Freitag, den 11. April, auf einem Hof in Rauhenebrach geplant. Rund um Abensberg in Niederbayern wird die Saison voraussichtlich am Samstag, den 12. April, beginnen.
Anbaugebiete und Preisentwicklung
Das größte bayerische Anbaugebiet für Spargel liegt in Oberbayern und Schwaben, namentlich rund um Schrobenhausen, wo etwa 50 % des gesamten bayerischen Spargels wächst. Zusätzlich sind der Gäuboden, einschließlich Abensberg im Landkreis Straubing-Bogen, sowie das Maingebiet in Franken bedeutende Anbaugebiete.
Auch die Preissituation für Spargel wird beobachtet, wobei aktuelle Preise zwischen 30 und 40 Euro pro Kilogramm liegen. Die Gesundheitslage hinsichtlich der Energiekosten und der Verfügbarkeit von Erntehelfern beeinflusst die Saison, wie tz.de berichtet. Peter Strobl, Geschäftsführer des Spargelerzeugerverbands Südbayern, zeigt sich optimistisch, erwartet jedoch eine Ernte ab Ende kommender Woche in Schrobenhausen und betont die Notwendigkeit von Sonnenlicht zur Bodenerwärmung.
In Unterfranken beginnt die Ernte traditionell als erstes, gefolgt von den Regionen Ober- und Mittelfranken. Letztes Jahr gab es ähnliche Herausforderungen, doch der Absatz war durchweg gut, trotz der Bedenken über steigende Kosten und geringere Nachfrage aufgrund der Sparmaßnahmen der Verbraucher.